Tod beim Eisklettern

29.01.2017 • 21:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das tragische Unglück ereignete sich im Bereich „Die drei Eismänner“ in Brand. Foto: Shourot
Das tragische Unglück ereignete sich im Bereich „Die drei Eismänner“ in Brand. Foto: Shourot

54-jähriger Vorarlberger bei Eisklettertour in Brand von Eiszapfen getroffen und tödlich verletzt.

Brand. Es war der zweite tödliche Unfall beim Eisklettern in Brand innerhalb von wenigen Wochen: So ist bereits am 14. Jänner ein 38-jähriger Deutscher von einer Lawine mitgerissen worden und dabei ums Leben gekommen (die VN berichteten).

Am vergangenen Samstag hatte ein 54-jähriger Mann aus dem Bezirk Bludenz gemeinsam mit einem weiteren Eiskletterer um 10.10 Uhr gemeinsam eine Tour im Bereich Fluh gegenüber der Schattenlagantstraße in Brand unternommen. Der Vorarlberger kletterte dabei im Vorstieg zum Einstieg der Route „Die drei Eismänner“ auf. Dabei wurde er vom Boden aus von seinem 29-jährigen Bekannten ordnungsgemäß gesichert.

Ins Seil gestürzt

Nach einem Aufstieg von etwa 30 Metern löste sich oberhalb des 54-Jährigen ein mächtiger Eiszapfen und traf den Mann. Er stürzte anschließend in das Sicherungsseil, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog. Die Seilbergung wurde von der Hubschrauberbesatzung „Robin I“ durchgeführt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Eiskletterers feststellen. Der 29-jährige Begleiter blieb unverletzt. Im Einsatz waren die Bergrettung Brand mit 12 Mann, die Alpinpolizei Bludenz mit zwei Mann sowie die Hubschrauber „Robin I“ und „Libelle“.