Alles für die Sicherheit in der Messestadt

30.01.2017 • 17:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jedes Jahr lädt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann zum Sicherheitstreffen ins Rathaus ein.  Foto: stadt
Jedes Jahr lädt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann zum Sicherheitstreffen ins Rathaus ein.  Foto: stadt

Rathaus-interne Sicherheitskräfte stehen rund um die Uhr bereit.

dornbirn. (ha) Mehrere Abteilungen im Rathaus kümmern sich um die Sicherheit der Bevölkerung, denn Lebensqualität hängt auch davon ab, ob sich die bald 50.000 Einwohner in Dornbirn sicher fühlen können.

Dafür sorgt unter anderem die Stadtpolizei. Das Team, bestehend aus drei Frauen und 32 Männern mit Kommandant Hubert Winder an der Spitze, ist unter anderem für die Verkehrssicherheit zuständig. Dazu zählen Radarmessungen genauso wie die regelmäßige Überprüfung von Verordnungen und Verkehrszeichen. Durch ständige Präsenz an neu­ralgischen Punkten leistet die Polizei in Zusammenarbeit mit Sozialeinrichtungen wichtige Präventionsarbeit, um Konflikte von vornherein in Grenzen zu halten. Gern gesehene Gäste sind die Beamten in den Kindergärten, wo sie den Kleinen mit viel Gespür das richtige Verhalten im Straßenverkehr beibringen.

Auch auf Großereignisse, die hoffentlich nie eintreten werden, ist die Stadt vorbereitet. Der städtische Zivil- und Katastrophenschutz gewährleistet rasche Hilfeleistung nach Ereignisfällen und kümmert sich um die Behebung von Schäden. In den Schubladen liegen längst Katastrophenschutzpläne, die in Kraft treten, wenn es beispielsweise zu Überschwemmungen oder gar Bergstürzen kommt. Unter genauer Beobachtung steht etwa der Breite Berg, wo es in historischer Zeit zu massiven Felsstürzen gekommen ist. Schon vor Jahren wurden Messsonden installiert, die bei jeder verdächtigen Bewegung der Gesteinsformationen Alarm schlagen würden.

Schnelle Evakuierung

Sollte sich ein großes Ereignis ankündigen, werden umgehend Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet. So könnten etwa Evakuierungen rasch durchgeführt werden. Sollte tatsächlich ein großer Felssturz niedergehen, würden sich die Schäden in Grenzen halten. Denn vor Jahren wurde am Fuße des Berges ein riesiges Auffangbecken ausgehoben, das die Gesteinsmassen wohl sicher auffangen würde.

Die Rathaus-internen Sicherheitskräfte arbeiten auch eng mit allen Rettungs- und Sicherheitsorganisationen zusammen, etwa im Rahmen eines Sicherheitsgipfels, der jährlich im Rathaus stattfindet.