Chaos an der Grenze erzürnt Fischer

Vorarlberg / 31.01.2017 • 18:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fordert Maßnahmen gegen den Stau: Kurt Fischer.  Foto:VN
Fordert Maßnahmen gegen den Stau: Kurt Fischer.  Foto:VN

Lustenauer Bürgermeister will mehr Personal zur Regulierung des Verkehrs

Lustenau. (VN-hk) Die Situation am Grenzübergang Lustenau-Au spitzt sich in den Stoßzeiten immer mehr zu. Lkw, die über die Grenze in die Schweiz wollen, sorgen für lange Staus. Dies vor allem auch deswegen, weil die Ampelregelung nicht eingehalten wird, die VN berichteten.

Fischers Drohung

Der Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer verlangt nun Sofortmaßnahmen. „Die Arbeitsgruppe, welche eine Optimierung im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Verkehr zum Ziel hat, muss aufgrund der negativen Entwicklungen schnellstmöglich wieder aktiviert werden“, fordert Fischer.  Der Bürgermeister stößt sich dabei vor allem an der Tatsache, dass sich Lkw-Fahrer ungestraft über Rotlichtsignale hinwegsetzen und dadurch chaotische Zustände verursachen. Ebenso ärgert ihn die Tatsache, dass zu den Stoßzeiten kein offizielles Organ vor Ort ist, um den Verkehr zu regeln.

Fischer nimmt diesbezüglich den Zoll in die Pflicht. „Es handelt sich hier um eine der wirtschaftlich bedeutendsten EU-Außengrenzen. Und da muss man halt auch das notwendige Personal zur Verfügung stellen“, ärgert sich der Bürgermeister. Drohender Nachsatz: „Wenn hier nichts passiert, dann werden wir selber einen Verkehrsordnungsdienst organisieren und dem Bund die Rechnung dafür schicken. So kann das nicht weitergehen.“