Mittelschulen gehen neue Wege der Zusammenarbeit

Vorarlberg / 31.01.2017 • 18:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

dornbirn. Unterschiedlichkeit als Chance und Bereicherung – das ist der Grundgedanke beim Konzept „Gemeinsam Vielfalt leben“, das der Schulverbund der Dornbirner Mittelschulen ausgearbeitet hat. An allen fünf Mittelschulen wird im Bereich der sprachlichen und gesellschaftlichen Integration von Flüchtlingskindern viel getan – das Neue daran ist, dass nicht jede Schule einzeln, sondern alle zusammen für das beste Ergebnis arbeiten.

Jedes Kind ist einzigartig

Seine Talente, Fähigkeiten und Vorlieben sind ebenso wie sein sozialer, kultureller oder religiöser Hintergrund Teil der eigenen Persönlichkeit. Diese zu achten und zu fördern, ist das Ziel der Pädagogen und Pädagoginnen im Schulverbund. Bereits im Herbst 2015 schlossen sich die Schulleiter der fünf Dornbirner Mittelschulen Baumgarten, Bergmannstraße, Haselstauden, Lustenauerstraße und Markt zusammen, um die Aufteilung der damals rund 50 Flüchtlingskinder unter sich zu regeln. Sprengelgrenzen wurden dabei aufgelöst, soziale und pädagogische Kriterien in den Vordergrund gerückt. Seit damals ist die enge Zusammenarbeit immer mehr gewachsen und schließlich im gemeinsamen Konzept „Vielfalt leben“ zum Ausdruck gebracht worden.

Schüler aus 32 Nationen

Aktuell werden im Schuljahr 2016/2017 995 Schülerinnen und Schüler im Schulverbund unterrichtet. Sie kommen aus 32 Nationen und gehören 21 verschiedenen Konfessionen an.