vorarlberg einst und jetzt. Nepomukkapelle in Bregenz

31.01.2017 • 17:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
1963
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Bregenz. (VN-sos) Die Nepomukkapelle in der Bregenzer Innenstadt soll nach einer nicht nachprüfbaren Quelle im Jahr 1757 durch ein „Beinahe-Unglück“ erbaut worden sein. So soll sich der Stifter der Nepomukkapelle, der Theologe und Priester Franz Wilhelm Haas, beim Baden zu weit in den See hinausgewagt haben. Er war in Bregenz zu Besuch bei seinen Großeltern und wäre damals fast ertrunken. Glücklicherweise rettete ihn ein ortsansässiger Flößer in letzter Minute. Zum Dank dafür hat er 1757 diesen stilvollen barocken Kapellenrundbau gestiftet und nach dem hl. Johannes von Nepomuk, dem Patron in Wassernot, geweiht. Noch heute besuchen täglich viele Interessierte die denkmalgeschützte Kapelle in der Kornmarktstraße.

Von außen wacht eine Sandsteinstatue des heiligen Nepomuk über die Besucher. Im Inneren befinden sich ein Hochaltar und wunderschöne Malereien im Rokokostil. Die Kapelle wurde 1951/1953 restauriert und steht unter Denkmalschutz.

2016
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