Zum Gedenken

Vorarlberg / 31.01.2017 • 18:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Anna Natter

Bezau. Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben gab Anna Natter im 86. Lebensjahr ihre Seele dem Schöpfer zurück.

Die Verstorbene

wurde am 7. August 1930 als fünftes von sieben Kindern in die Familie des Metzgermeisters Josef und der Ilga Wüstner, geb. Meusburger, in Bezau geboren. Nach der Pflichtschule in Bezau besuchte Anna die Handelsschule Marienberg in Bregenz. Es tobte damals der Weltkrieg, und so musste die Handelsschule mehrmals kriegsbedingt den Schulort wechseln. Nach deren Abschluss arbeitete Anna im Metzgereibetrieb ihrer Eltern, wo sie vorwiegend die Büroarbeiten erledigte.

1957 heiratete sie Bäckermeister Hermann Natter und schenkte ihm in glücklicher Ehe sechs Kinder, die inzwischen den Familienkreis mit 15 Enkeln und vier Urenkeln vergrößerten.

Neben der Hausarbeit der großen Familie arbeitete Anna fleißig im SPAR-Betrieb ihres Gatten mit. Als dieser Laden zu klein wurde, bauten sie 1978 gemeinsam ein modernes SPAR-Geschäft, das damals zu den schönsten im Bregenzerwald zählte.

1987 trat Anna in den verdienten Ruhestand und widmete sich ganz ihrem Hobby, dem Stricken. Mit ihren Produkten fand sie in ihrem Familienkreis immer reichlich Absatz.

Gesundheitlich ging es Anna in letzter Zeit nicht gut. Sie musste mehrmals Operationen und Krankenhausaufenthalte hinnehmen. Sie wurde von Gatte Hermann und Angehörigen mit Unterstützung des Krankenpflegevereines bestens betreut, so dass sie zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben konnte. Anna war eine tiefgläubige und gottesfürchtige Frau. So gab ihr der Glaube auch in ihren schweren Stunden immer wieder Halt.

Pfarrer Armin Fleisch feierte den Auferstehungsgottesdienst, der vom „Mellauer Frauenchörle“ musikalisch begleitet wurde. Tochter Christiane sprach zum Abschluss Worte des Dankes und des Abschieds und brachte die Familienfreundlichkeit und das immer vorbildliche Verhalten der Mutter zum Ausdruck.

Möge Gott der sorgenden Mutter alles Gute reichlich lohnen und ihr den ewigen Frieden schenken.