Nach Sauftour: Urlauber löst Suchaktion aus

Vorarlberg / 05.02.2017 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Einsatz des FLIR-Hubschraubers wurde bereits vorbereitet.  symbolbild: VN/hofmeister
Der Einsatz des FLIR-Hubschraubers wurde bereits vorbereitet. symbolbild: VN/hofmeister

Weil der 27-Jährige nicht nach Hause kam, schlugen die Bekannten Alarm.

Gaschurn. (VN) Wenn das die Einsatzkräfte nur früher gewusst hätten: Zehn Bergretter und sechs Polizeibeamte suchten in der Nacht auf Sonntag in Gaschurn stundenlang nach einem 27-jährigen Urlauber. Doch der blieb wie vom Erdboden verschluckt. Die Frage nach dem Warum konnte der „Vermisste“ am Morgen schließlich selbst beantworten.

Unfall vermutet

Der 27-Jährige hatte sich laut Polizei gegen 1 Uhr morgens nach einem Lokalbesuch alleine und mit ordentlich Alkohol im Blut auf den Heimweg gemacht. Als er eine Stunde später noch immer nicht in der Unterkunft angekommen war, schlugen seine Bekannten Alarm. Ein Unfall wurde vermutet.

Von 3.30 Uhr bis 6.30 Uhr durchkämmte ein 16-köpfiger Suchtrupp die Gegend. Auch der Einsatz des speziell für Personensuchen ausgestatteten FLIR-Hubschraubers der österreichischen Flugpolizei (der nächste ist in Salzburg stationiert) wurde bereits vorbereitet. Gegen 8.30 Uhr dann die Entwarnung: Der Vermisste wurde von Polizisten „unverletzt und in guter gesundheitlicher Verfassung“ im Ortszentrum entdeckt.

Keine Erinnerung

Außer, dass er in einem unbekannten Gebäude geschlafen hatte, konnte sich der Mann demnach an nichts erinnern. Er wurde per Polizeishuttle in sein Hotel gebracht und in die Obhut seiner Bekannten gegeben. Im Sucheinsatz standen die Bergrettung Gaschurn mit zehn Mann und die Polizei mit sechs Beamten.

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