Autos sollen Platz für Gastgärten machen

Vorarlberg / 08.02.2017 • 18:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In der Feldkircher Neustadt sollen die Gastgärten künftig mehr Platz bekommen.  Foto: etu
In der Feldkircher Neustadt sollen die Gastgärten künftig mehr Platz bekommen.  Foto: etu

Feldkirch will die Neustadt aufwerten. Die Parkplatzsituation wird überdacht.

Feldkirch. (VN-gms) Unter der Schattenburg befindet sich die Feldkircher Neustadt. Vom Rathaus bis zur alten Dogana wird sie aktuell von vielen Stadtbesuchern als Parkfläche genutzt. Zwischen den parkenden Autos sind im Sommer mehrere Gastgärten platziert, in denen die Cafés und Restaurants der Straße ihre Gäste bewirten. Die Abstände zwischen den beiden Nutzungsarten waren bisher eher knapp bemessen. Das soll sich ab dem Frühjahr ändern. Denn die Stadt Feldkirch hat Pläne für die Neustadt, die aktuell den betroffenen Geschäftsleuten mitgeteilt werden. Laut VN-Informationen werden die Parkplätze auf der südlichen Straßenseite, auf der sich die Gastgärten befinden, komplett wegfallen. Und auf der anderen Straßenseite sind Freiflächen zwischen den Parkplätzen geplant.

Neustadt attraktiver machen

Der zuständige Stadtrat, Thomas Spalt, bestätigt auf Anfrage, dass es Pläne zur neuen Gestaltung der Parkplätze gibt. Aktuell würden die Geschäftsinhaber informiert. Erst danach wolle man sich zu Details äußern. „Wie kann man die Neustadt noch attraktiver machen?“ stehe als zentrale Überlegung hinter der angedachten Neugestaltung. In den nächsten Wochen werden in Feldkirch wieder die Gastgartengenehmigungen erteilt, bis dann sollte das Konzept stehen. In der Neustadt kommt, wie Spalt erklärt, ein weiterer Gastgarten dazu. Damit wären ohnehin nicht mehr viele Parkplätze übrig geblieben, ist er überzeugt. Und direkt neben einparkenden Autos zu essen, sei wahrscheinlich auch nicht besonders anregend. Der Verkehrs- und Planungsstadtrat erklärt aber auch, dass die Entscheidung noch nicht endgültig gefallen ist. Und Spalt betont, dass bei der Überlegung jedenfalls vorgesehen sei, dass Kurzpark- und auch Ladezonen bestehen bleiben.

Spalt sieht in der Neustadt zudem ein „enormes Potenzial“, das durch das neue Quartier am Saalbau- und Jahnplatz entsteht und die Stadt in Richtung Bahnhof erweitern soll.

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