Der nächste große Schritt in Richtung Reifeprüfung

Vorarlberg / 10.02.2017 • 18:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bobby Gill (18), Sara Zech (17), Pauline Tagwerker (17) und Martin Elsensohn (17) sind startklar. Foto: VN/HB
Bobby Gill (18), Sara Zech (17), Pauline Tagwerker (17) und Martin Elsensohn (17) sind startklar. Foto: VN/HB

Kein Spaziergang: Die VWA sorgen auch am BG Rebberggasse für allerlei Gesprächsstoff.

Feldkirch. (VN-ger) Langsam aber sicher wird’s ernst: In spätestens zwei Wochen müssen die Maturanten in Vorarlberg ihre Vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA) abgeben. Ein Umstand, der auch am Bundesgymnasium Rebberggasse in Feldkirch den einen oder anderen Adrenalinspiegel steigen lässt. Wobei: „Wir sind eigentlich alle gut dran“, resümiert Sara Zech von der 8b. Mehr Kopfzerbrechen bereitet der 17-Jährigen jener Termin, der knapp einen Monat später im Kalender steht. Nach der Abgabe gilt es, die VWA im Rahmen einer fünfminütigen Präsentation und zehnminütigen Diskussion einer Kommission vorzustellen. „Ich würde lieber noch eine schreiben als zu präsentieren“, gesteht Sara, die sich mit dem Thema „Narzisstische Persönlichkeitsstörungen“ auseinandergesetzt hat. Bei Klassenkameradin Pauline Tagwerker (17) verhält es sich genau umgekehrt. „Ich freu mich schon“, sagt die Verfasserin von „Heilpädagogisches Reiten“ und strahlt. 

60.000 Zeichen

Die VWA ist seit 2015 ein wesentlicher Bestandteil der neuen Matura. Die bis zu 60.000 Zeichen umfassende schriftliche Arbeit soll die Maturanten auf die spätere Bakkalaureats- oder Diplomarbeiten an den Unis und Fachhochschulen vorbereiten. Das Thema haben die Schüler bereits im ersten Semster der siebenten Klasse in Absprache mit einem Lehrer ausgewählt. „Bis ich auf das Thema gekommen bin, war es ein Krampf“, erinnert sich Bobby Gill, mittlerweile Experte in „Elektromotoren in Supersportwagen“. „Bei mir war es definitiv das Anfangen“, berichtet Eishockey-Spezialist Martin Elsensohn (17).

Bis zum Notenschluss sind es noch weniger als 40 Schultage. Zeit zum Verschnaufen bleibt auch danach nicht. Anfang Mai steht die schriftliche und fünf bis sechs Wochen später die mündliche Matura auf dem Programm.

Ich würde lieber noch eine VWA schreiben als zu präsentieren.

Sara Zech

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