51,3 Millionen für den Arbeitsmarkt

Vorarlberg / 12.02.2017 • 19:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Viel Geld für Arbeitsmarktprojekte: Land und AMS wollen wichtige Impulse setzen.

Bregenz. Exakt 51,3 Millionen Euro: Diese stattliche Summe lassen AMS und Land allein heuer in arbeitsmarktpolitische Impulse fließen. Dabei steht die Beschäftigungs- und Ausbildungsgarantie für junge Menschen weiterhin im Mittelpunkt. Durch solche Impulse wird sichergestellt, „das jeder Jugendliche, der länger als drei Monate arbeitssuchend vorgemerkt ist, innerhalb der nächsten drei Monate ein Job- oder Aus­bildungsangebot erhält“, betont Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (61, VP) nach der jüngsten Regierungssitzung.

Bereits neun Initiativen

Rüdisser verwies dabei als Wirtschaftsreferent auf die neue Arbeitsmarktinitiative „Speedy 4“ und die Maßnahme „Bewerbungstraining für Jugendliche“, für die das Land bei der Sitzung einen Betrag von 308.000 Euro freigegeben habe, wie LH Markus Wallner (49, VP) hervorhebt. Die Initiativen sind in den Bezirken Bregenz, Dornbirn und Feldkirch angesiedelt. Mehr als 80 Veranstaltungen, die in Seminarform abgehalten werden und jeweils zwischen 16 und 19 Wochenstunden umfassen, sind in der Maßnahme „Bewerbungstraining“ geplant.

Angebote für 2300 Personen

Mehr als 800 Jugendliche können laut Rüdisser von diesem Angebot profitieren. Und mit „Speedy 4“ stehe eine Kurzform der Maßnahme für knapp 200 Jugendliche auf dem Programm. „Insgesamt sind für arbeitsmarkt-
und beschäftigungspolitische Maßnahmen im laufenden Jahr von Landesseite bereits knapp 3,2 Millionen Euro bereitgestellt worden“, ergänzt Wallner. Nun handle es sich bereits um neun Maßnahmen, für die das Land heuer finanzielle Mittel locker mache. Unterstützung erhalten demnach bewährte Angebote, von denen in Summe mehr als 2300 Personen profitieren.

Qualifizierung im Mittelpunkt

Der Schwerpunkt liegt vor allem im Bereich von beschäftigungslosen Jugendlichen, die Gefahr laufen, den Anschluss zu verlieren, und auf älteren Arbeitslosen, die bei einem Wiedereinstieg in das Erwerbsleben volle Unterstützung bekommen sollen.

Der Schlüssel, um weiter eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen und zu verstärken, laute „Qualifizierung, Qualifizierung und nochmals Qualifizierung“, schloss Landeshauptmann Wallner. Dabei gehe es einerseits um die persönlichen Chancen für jede und jeden Einzelnen. „Zugleich ist eine hohe Beschäftigungsrate ein maßgeblicher Wettbewerbsfaktor für den gesamten Wirtschaftsstandort und ein wichtiger Aspekt von Armutsprävention.“

Im Mittelpunkt stehen arbeitsmarktpolitische Impulse.

Karlheinz Rüdisser

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