Verletzte auf den Pisten

Vorarlberg / 12.02.2017 • 22:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sowohl mit als auch ohne Fremdbeteiligung verletzten sich am Wochenende viele Wintersportler. Foto: VN/Hartinger
Sowohl mit als auch ohne Fremdbeteiligung verletzten sich am Wochenende viele Wintersportler. Foto: VN/Hartinger

Zahlreiche Knochenbrüche nach Skiunfällen am vergangenen Wochenende.

Lech, Schruns. Pistenretter und Notärzte hatten am Wochenende in den Skigebieten viel zu tun. Mehrmals verletzten sich Skifahrer, teils sogar schwer. Auch Kinder blieben nicht verschont: Am Samstagmittag gegen 12.15 Uhr fuhr ein siebenjähriger Bub mit Skiern auf der blauen Piste 1b im Skigebiet Hochjoch talwärts. Hinter ihm fuhr ein 59-jähriger Skifahrer ab. Oberhalb des Restaurants Kapell stießen die beiden zusammen.

Kurz bewusstlos

Das Kind war kurze Zeit bewusstlos und wurde nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung mittels Rettungshubschrauber Robin 1 ins Landeskrankenhaus nach Bludenz geflogen. Dort wurden eine Gehirnerschütterung und ein Schlüsselbeinbruch festgestellt. Der 59-jährige Skifahrer erlitt einen Unterarmbruch.

Ebenfalls am Samstag, nachmittags gegen 14.30 Uhr fuhr eine 19-jährige Skifahrerin am Schlegelkopf in Lech am Arlberg zunächst im freien Skiraum neben der Piste ab. Als sie wieder auf die Piste zurückkehren wollte, stürzte sie ohne Fremdverschulden. Dabei prallte sie auf den Rücken und zog sich zwei Wirbelbrüche zu. Die Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung vom Rettungshubschrauber „Alpin 1“ ins Landeskrankenhaus Bludenz geflogen.

Im Skigebiet Silvretta Montafon prallten am Samstag ein 32-jähriger Snowboarder aus Deutschland und eine 38-jährige Skifahrerin aus Belgien zusammen. Beide fuhren auf derselben Piste talwärts, dabei kreuzte sich ihre Fahrspur. Die Skifahrerin brach sich bei dem Unfall das Sprunggelenk. Auch sie musste mit dem Hubschrauber geborgen werden.

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