Start für Messung der Luftgüte in Feldkirch

Vorarlberg / 13.02.2017 • 20:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auftakt für Messungen: Stadttunnel-Projektleiter Bernhard Braza.
Auftakt für Messungen: Stadttunnel-Projektleiter Bernhard Braza.

Vorarbeiten für neuen Feldkircher Stadttunnel liegen im Zeitplan.

Feldkirch. (VN-tw) Als wesentliche positive Auswirkung des geplanten Stadttunnels Feldkirch gilt die deutliche Verbesserung der Luftqualität. Die Bevölkerung in der Innenstadt leidet besonders unter der Verkehrsbelastung, denn die Bärenkreuzung zählt zu den drei Plätzen in Österreich mit der höchsten Luftverschmutzung. Erst mit dem neuen Stadttunnel kann sich laut Experten diese Belastung ändern. Zur Beweisführung werden jetzt schon Messungen der Luftgüte aufgenommen. Seit Anfang des Jahres wird die Luftqualität an drei Standorten im Projektgebiet des künftigen Stadttunnels mit eigenen Mess-Containern kontrolliert.

Luftgüte wird dokumentiert

Vor allem die Anrainer entlang der Stadteinfahrt in der Felsenau, rund um die Bärenkreuzung und entlang der Liechtensteiner Straße sind derzeit von Stau, Verkehrslärm und Abgasen betroffen. Genau in diesen Gebieten wird der Tunnel „notwendige Entlastung bringen“, betont Projektleiter Bernhard Braza. Damit die Veränderungen der Luftqualität nachgewiesen werden können, hat die Behörde eine lufthygienische Beweissicherung vorgeschrieben. „Vor, während und nach dem Bau des Stadttunnels muss im gesamten Projektgebiet die Luftqualität dokumentiert werden. Dazu wurden bereits drei Messwagen an verschiedenen Standorten aufgestellt, ein vierter soll im Frühjahr folgen.“ Mit einer Verkehrsentlastung für die Montfortstadt ist laut Braza auch
eine Reduktion der Luftschadstoffe und des Verkehrslärms verbunden. Wann soll der Baustart für den Stadttunnel fallen? „Läuft alles nach Plan, steht einem Baubeginn 2018 oder 2019 nichts im Wege.“