Gurt und Verkehr

Vorarlberg / 14.02.2017 • 18:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Broschüre „Mein Kind sicher im Straßenverkehr“ von 1978. Im Bild: Siegfried Gasser mit den Kindern Markus und Johannes.

Broschüre „Mein Kind sicher im Straßenverkehr“ von 1978. Im Bild: Siegfried Gasser mit den Kindern Markus und Johannes.

Der erste Kraftwagen Österreichs war jener von Eugen Zardetti aus Bregenz.

Bregenz. Zardettis Kraftwagen hatte nur drei Räder und eine Motorstärke von 2,5 PS. Das war 1893. Mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen, besonders ab den 1950er-Jahren, mussten immer mehr Regulierungen zur Verkehrssicherheit geschaffen werden. War die Rechtsfahrordnung bereits 1939 eingeführt worden, erfolgte die Anlegepflicht des Sicherheitsgurtes erst am 15. Juli 1976. Unter Strafe gestellt wurde das Nichtanlegen aber erst am 1. Juli 1984, und die generelle Anschnallpflicht für Erwachsene erfolgte am 28. Juli 1990. In Verkehrserziehungsstunden sollten die Kinder auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden.

1977: Der Video-Bus war mit einer Kamera ausgestattet. Das Verhalten der Kinder wurde aufgezeichnet und analysiert.

1977: Der Video-Bus war mit einer Kamera ausgestattet. Das Verhalten der Kinder wurde aufgezeichnet und analysiert.

Sicherheitskampagne in den 70er-Jahren: Landeswettbewerb „Tür-Gurt-Start“

Sicherheitskampagne in den 70er-Jahren: Landeswettbewerb „Tür-Gurt-Start“

Im Schuljahr 1977/78 wurden erstmals Erstklässler mit gefährlichem Schulweg mit Reflex-Sicherheitsschärpen ausgestattet.

Im Schuljahr 1977/78 wurden erstmals Erstklässler mit gefährlichem Schulweg mit Reflex-Sicherheitsschärpen ausgestattet.

Verkehrserziehung mit einem Gendarmeriebeamten in der Hauptschule Lauterach 1977.

Verkehrserziehung mit einem Gendarmeriebeamten in der Hauptschule Lauterach 1977.

1979 - Kampagne gegen Gurtenmuffel: Bertram Jäger und Siegfried Gasser machten auf der Messe den Selbsttest.

1979 – Kampagne gegen Gurtenmuffel: Bertram Jäger und Siegfried Gasser machten auf der Messe den Selbsttest.

Recherchiert von
Simone Drechsel, Abteilung Vorarlbergensien, Vorarlberger Landes-bibliothek