Höhere Bußgelder als letzte Konsequenz

Vorarlberg / 14.02.2017 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 14. Februar 2017.
VN-Bericht vom 14. Februar 2017.

Landesrat Rauch warnt vor abnehmender Rücksichtnahme auf die Natur.

Bregenz. „Skifahren im Wald ist kein Kavaliersdelikt“, gibt Umweltlandesrat Johannes Rauch zu verstehen: „Niemand würde es zulassen, dass fremde Menschen durch das eigene Wohnzimmer fahren – für Schneehuhn, Birkhuhn und Wild ist das bittere Realität und eine Lebensbedrohung. Natur ist Lebensraum und kein Sportgerät, das nach Belieben benutzt werden kann.“ Wenn Appelle an die Vernunft nichts nützen, seien eine konsequentere Bestrafung und höhere Bußgelder notwendig, so Rauch.

Sensible Schutzwaldzonen dürfen nicht befahren werden. Dennoch gebe es immer wieder Variantenskifahrerinnen und -skifahrer, die keine Rücksicht nehmen. „Für Wild, Schneehuhn, Birkhuhn und Auerhahn ist der Winter eine harte Zeit mit knappem Futterangebot. Wenn sie in ihrem natürlichen Lebensraum gestört werden, bedeutet es Stress und einen hohen Energieverbrauch. Das kann zur Lebensgefahr werden“, warnt der Umweltlandesrat.

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