TBC-Bedrohung könnte für heuer vorbei sein

Vorarlberg / 14.02.2017 • 19:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Laut Landesveterinär stehen nur noch für zwei Betriebe die Testergebnisse aus.

Bregenz. (VN-hk) Da waren’s nur noch zwei . . . Viehhöfe, deren Untersuchungsergebnisse im Zusammenhang mit dem TBC-Erreger noch offen sind. „Ansonsten sind wir durch“, berichtete Landesveterinär Norbert Greber (52) auf VN-Anfrage mit einer gewissen Erleichterung. Die am Dienstag eingelangten Ergebnisse waren alle negativ. Soll heißen: Die getesteten Betrieb sind sauber, die dort gehaltenen Tiere tragen keinen TBC-Erreger in sich.

„Jeder Hof ist zu viel“

Trotz der Erleichterung über die Entwicklung an der TBC-Front zieht der Landesveterinär eine gemischte Bilanz. „Natürlich war es im Vergleich zum vergangenen Jahr viel besser. Aber es sind immer noch acht Betriebe, in denen wir positive Testergebnisse zur Kenntnis nehmen und Tiere töten mussten“, hält Greber illusionslos fest. „Und jeder Hof, auf dem Tiere positive Reaktionen zeigen, ist ein Hof zu viel.“

Klar ist nach derzeitigem Wissensstand auch: Die positiv getesteten Tiere  haben sich nicht alle auf der Alpe angesteckt. „Und an den uns bekannten Ansteckungsorten vom vergangenen Jahr kam es heuer zu keinen Ansteckungen“, bemerkt Greber.Deshalb möchte der Tierarzt auch nicht davon sprechen, dass man bestimmte Alpen nicht hätte bestoßen sollen. „Es kam heuer zu Infizierungen auf den Heimathöfen.“

Im vergangenen Winter mussten 95 Tiere getötet werden, es kam zur Keulung ganzer Bestände. Davon blieb Vorarlberg heuer verschont.

Landesrat Erich Schwärzler (63) führt das auch auf die vom Land verordneten Maßnahmen zurück.