Widerstand gegen Pläne für Feldkirchs Neustadt

Vorarlberg / 15.02.2017 • 18:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Neustadt sollen Parkplätze weichen, um Raum für Gastgärten und andere Nutzungen zu schaffen.   Foto: etu
In der Neustadt sollen Parkplätze weichen, um Raum für Gastgärten und andere Nutzungen zu schaffen.  Foto: etu

Geschäftsinhaber im Straßenzug wollen Parkflächen erhalten.

Feldkirch. (VN-gms) Dass sich die Stadt Gedanken darüber macht, Parkplätze in der Feldkircher Neustadt aufzulassen, stößt bei den Geschäftsinhabern in der Straße auf keine Gegenliebe. Maria Summer von der Jeanseria bringt die Bedenken auf den Punkt: „Jeder Stellplatz, der wegfällt, tut uns weh. Wir brauchen jeden einzelnen Parkplatz.“ Wie berichtet sollen Parkplätze weichen, um Raum für Gastgärten zu schaffen. Die Geschäftsfrau kritisiert, dass bereits die Parkplätze beim Jahnplatz wegen der dortigen Baustelle weggefallen sind. „Der Weg zu den Ersatzparkplätzen hinter der Wirtschaftskammer sollte besser beschildert und auch besser beleuchtet werden“, meint Summer. Sie habe erst am vergangenen Mittwoch zufällig von den Plänen erfahren und das, obwohl sie im Vorstand der Werbegemeinschaft Feldkirch ist.

Auch andere Geschäftsinhaber üben Kritik. So haben Juliette und Christian Müller von Müller Optics einen offenen Brief an Bürgermeister Wilfried Berchtold verfasst. „Dieses Vorgehen dient dem Ziel, die Neustadt schrittweise verkehrsfrei zu machen“, befürchten sie. „Wir wollen die Brisanz herausnehmen. Ziel ist eine gute Lösung für alle Seiten“, so der zuständige Stadtrat Thomas Spalt Aber es gäbe auch positive Rückmeldungen zu den Plänen. Die weitere Vorgangsweise der Stadt werde kommende Woche intern besprochen. Die Beschilderung des Ersatzparkplatzs sowie die Beleuchtung sollen thematisiert werden. Hier strebt man eine rasche Verbesserung an, verspricht Spalt.

In der Neustadt sollen Parkplätze weichen, um Raum für Gastgärten und andere Nutzungen zu schaffen.   Foto: etu
In der Neustadt sollen Parkplätze weichen, um Raum für Gastgärten und andere Nutzungen zu schaffen.  Foto: etu

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