Die neuen Restmüllsäcke werfen viele Fragen auf

Vorarlberg / 16.02.2017 • 17:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

dornbirn. (cth) Im Bürgerforum wird dieser Tage angeregt über die neue Größe der Restmüllsäcke diskutiert. So wundert sich ein Teilnehmer, wieso die Säcke jetzt nur noch 40 statt 60 Liter messen und trotzdem die gleiche Müllgebühr entrichtet werden muss. Teilnehmerin „Mary8“ stört auch noch, dass die Säcke nicht nur kleiner geworden sind, sondern anscheinend auch noch eine sehr schlechte Qualität haben. „Von meinen vier Stück, haben zwei bereits Löcher“, ärgerte sich die Dornbirnerin.

Entlastung für Werkhofmitarbeiter 

Ralf Hämmerle von der Stadt Dornbirn klärte dazu auf, dass die Stadt mit dieser Umstellung, wie auch alle anderen Gemeinden Vorarlbergs, einer Vorgabe der Arbeitnehmerschutz-Richtlinie der EU folgte. „Die bisherigen Müllsäcke waren deutlich schwerer als die neuen 40-Liter Säcke. Für die Mitarbeiter des Werkhofs bedeutete dies eine erhebliche körperliche Belastung. Mit den kleineren Säcken verringert sich diese“, so Hämmerle und weist darauf hin, dass diese Umstellung, unter anderem auch die Reduktion der Sackgröße, bereits im Vorfeld umfassend kommuniziert wurde.

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