Gemeindegrenzen bei Kinderbetreuung fallen

Vorarlberg / 20.02.2017 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Bezau ist es schon gang und gäbe, auch Kinder aus den umliegenden Gemeinden zu betreuen.  Foto: vn/hartinger
In Bezau ist es schon gang und gäbe, auch Kinder aus den umliegenden Gemeinden zu betreuen. Foto: vn/hartinger

Der Bregenzerwald geht bereits mit gutem Beispiel voran.

bezau. (VN-mm) „Vielleicht kann der Bregenzerwald ein Vorbild sein“, meinte die Vorsitzende des Landesverbandes der privat organisierten Kinderbetreuungen und Elterninitiativen, Bea Mad­lener-Tonetti, unlängst in einem VN-Interview. Hintergrund war das ihrer Ansicht nach große Manko an gemeindeübergreifenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Auch im Bregenzerwald war dieses Angebot bislang von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Nun sollen fünf gemeindeübergreifende Zentren das jeweilige Angebot vor Ort qualitativ und quantitativ ergänzen und einen flächendeckend ausgewogenen Zugang ermöglichen. Standorte sind Bezau, Egg, Hittisau, Langenegg und Langen.

„Ein ausgewogenes Angebot an Kinderbetreuung und gleichberechtigte Zugänge auch in kleinen Gemeinden sind wichtige Voraussetzungen für die Lebensqualität.  Mit diesen Vorhaben macht der Bregenzerwald entscheidende Schritte in diese Richtung“, gibt sich Regio-Sozialsprecherin Martina Rüscher überzeugt. Vorreiter  war bisher Bezau. Dort wurde das vorhandene Angebot für die eigene und die Gemeinden Mellau und Reuthe erweitert. Die Mittelwaldgemeinden Andelsbuch, Egg, Schwarzenberg und Alberschwende haben sich auf den Standort Egg geeinigt und eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Ziel ist es, Ende Mai alle Gemeindevertretungen des Mittelwaldes zu informieren und dann in die Planung zu gehen.

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