74 Millionen fließen ins Wasser

Vorarlberg / 21.02.2017 • 19:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Land macht viel Geld für Wasserwirtschaft locker und drängt auf Hochwasserschutz.

Bregenz. Vorarlbergs Landesregierung investiert heuer kräftig in die Wasserwirtschaft. Einzelne Projekte für die unterschiedlichsten Bereiche stellten LH Markus Wallner (49, VP) sowie Landesrat Erich Schwärzler (63, VP) gemeinsam mit Thomas Blank (51) als Vorstand
der Wasserwirtschaftsabteilung im Landhaus vor. Die Schwerpunkte dabei: die Trinkwasserversorgung sichern, Abwässer sammeln und reinigen, um Bäche und Flüsse reinzuhalten und die Siedlungsräume gegen Hochwassergefahren baulich zu wappnen. Wallner drängte dabei auf die Erhöhung der Hochwassersicherheit am Rhein. Beim Projekt Rhesi (Rhein-Erholung-Sicherheit) soll noch heuer die Grundsatzentscheidung zur Gestaltung des Großprojekts fallen. Wallner warnte: „Eine Hochwasserkatastrophe mit Überflutung des Rheintals würde das Land um Jahrzehnte zurückwerfen.“

4300 Kubikmeter pro Sekunde

Mit dem Projekt Rhesi soll bekanntlich die Hochwassersicherheit für das Rheintal deutlich gesteigert werden (Grafik). Derzeit sind die äußeren Schutzdämme des Rheins auf ein hundertjähriges Hochwasser mit bis zu 3100 Kubikmeter pro Sekunde ausgelegt; im Zuge von Rhesi soll der Abfluss auf ein dreihundertjähriges Hochwasser mit bis zu 4300 Kubikmeter ausgebaut werden. Darüber hinaus soll der Fluss auch wieder eine ökologische Aufwertung erfahren. Seit Jahren sind intensive Planungen im Gang, um verschiedenste Interessen wie Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung, landwirtschaftliche Nutzung der Überschwemmungsflächen oder eben auch die Revitalisierung des Stroms unter einen Hut zu bringen.

Endgültige Entscheidung fehlt

Die endgültige Entscheidung zur Ausgestaltung steht allerdings noch aus. „Es handelt sich um ein Jahrhundertprojekt, zu dem es auch einen Staatsvertrag zwischen Österreich und der Schweiz braucht“, erinnerte Wallner und betonte gleichzeitig, dass die Länder die Unterstützung des Bundes im Bereich der Wasserwirtschaft in finanzieller Hinsicht dringend benötigen. „Ein Rückzug des Bundes in dieser Sache wäre in keiner Weise zu akzeptieren.“ Über den Finanzausgleich lasse der Bund in der Wasserwirtschaft österreichweit etwa 70 Millionen Euro pro Jahr den Ländern zufließen. „Ehrlich gesagt: Wir würden 100 Millionen Euro brauchen.“

Von den 74 Millionen Euro, die im laufenden Jahr in die Wasserwirtschaft des Landes investiert werden, stammen 14,7 Millionen Euro aus dem Landesbudget, 24,1 Millionen sind Bundesmittel und der Rest stammt von Städten, Gemeinden, Verbänden und Genossenschaften.

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Name Nachname

Investitionen 2017

Abwasserentsorgung
24 Millionen Euro

Schutzbauten
23,5 Millionen Euro

Wasserversorgung
18 Millionen Euro

Wildbach- und
Lawinenverbauung
8,5 Millionen Euro

Schwerpunkte.
PDF zum Download: http://VN.AT/su93xX