“Schön sein reicht nicht”

Vorarlberg / 22.02.2017 • 19:07 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Auch auf Ausdruck legt der Profi Wert.
Auch auf Ausdruck legt der Profi Wert.

Misswahl-Kandidatinnen bekamen wertvolle Tipps von Profifotograf Peter Sturn.

Schwarzach. Kim Hnizdo, Stefanie Giesinger, Betty Taube, Vanessa Fuchs oder Rebecca Mir. Er hatte sie alle schon vor seiner Linse und weiß ganz genau, worauf es im Modelgeschäft ankommt. Der Fashion- und Beauty- Fotograf Peter Sturn, der drei Studios in der Schweiz betreibt, arbeitet seit zwölf Jahren mit internationalen Modelagenturen und Magazinen zusammen. Nicht nur die Gewinnerinnen von Heidi Klums Show „Germany’s Next Topmodel“ sind gern gesehene Models in seinen Fotostudios, auch zahlreiche internationale Persönlichkeiten hat der gebürtige Göfner, der in Höchst lebt, bereits ins rechte Licht gerückt.

Für die Misswahl-Kandidatinnen bot sich die einmalige Gelegenheit,

beim Vorarlberger Star-fotografen

erste Model­erfahrung zu sammeln. Im Rahmen eines Fotoworkshops

bei Russmedia bekamen die Anwärterinnen auf das Krönchen wertvolle Tipps für ihre bevorstehende Zeit vor der Kamera. Wie sieht man fotogener aus? Wie wirken die Beine länger? Und überhaupt: Wie findet man heraus, welche seine Schokoladenseite ist? „Ganz einfach. Messt den Abstand zwischen euren Augen- und Mundwinkeln. Die kürzere Seite ist eure Schokoladenseite“, erklärt der Profi. Das und vieles mehr erfuhren die Nachwuchsmodels aus erster Hand, bevor es vor die Linse des Fotografen ging. „Das Wichtigste im Modelbusiness ist es, wandelbar zu sein“, betont Sturn. Deswegen ist ein schauspielerisches Talent für diesen Beruf sehr wichtig. Schließlich sollen Models auf Kommando sexy, verführerisch oder gut gelaunt in die Kamera blicken können. Alles nicht so einfach, dachten sich die Kandidatinnen. Aber Sturn rät: „Übt vor dem Spiegel verschiedene Posen und Ausdrücke, das könnt ihr lernen.“ Dass gut auszusehen alleine nicht reicht, weiß der Starfotograf nur zu gut. „Man braucht ein Strahlen in den Augen und muss 100 Prozent für seinen Job geben, sonst schafft man den Durchbruch nicht“, spricht er aus langjähriger Erfahrung. Auch der berühmt-berüchtigte Photoshop könne so einiges verschönern, „aber eben nicht alles“.

„Tolle Tipps“

Die Tipps vom Profi konnten die hübschen Vorarlbergerinnen beim Probeshooting gleich umsetzen. Diese staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass sie ein professionelles Foto von Peter Sturn für ihre Modelmappe bekommen werden. „Er hat uns tolle Tipps gegeben, wie wir uns auf Fotos perfekt ins Szene setzen können und wo wir uns noch verbessern können. Ich bin schon gespannt auf die Bilder. Auf der Kamera­ haben sie wunderschön ausgesehen“, zeigt sich Sophie (18) aus Hohenems begeistert. Auch Aida (17) aus Bürs konnte für die bevorstehende Zeit im Rampenlicht einiges lernen. „Das Foto­shooting war eine gute Übung. Wir haben gelernt, wie man posiert und wie man richtig in die Kamera blickt.“ Für Jennifer aus Fußach ist Peter Sturn längst kein Unbekannter mehr, denn die 20-Jährige stand bereits für Fotoshootings vor der Kamera des Profis. Die Aufregung war dennoch groß: „Er hat uns mit seiner lockeren Art die Nervosität nehmen können und ich konnte viel dazulernen.“

Das richtige Posing will gelernt sein.
Das richtige Posing will gelernt sein.
Beim Shooting mit Peter Sturn bekamen Teilnehmerinnen wie Jennifer aus Fußach Tipps für die Misswahl, die am 28. April stattfindet.   VN/Paulitsch
Beim Shooting mit Peter Sturn bekamen Teilnehmerinnen wie Jennifer aus Fußach Tipps für die Misswahl, die am 28. April stattfindet.   VN/Paulitsch

Link zum Video: http://VN.AT/su962e

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