Beim Abstieg verirrt

Vorarlberg / 23.02.2017 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit machte sich die Bergrettung Hittisau auf die Suche nach den Wanderern. Symbolfoto: Bergrettung Hittisau
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit machte sich die Bergrettung Hittisau auf die Suche nach den Wanderern. Symbolfoto: Bergrettung Hittisau

Deutsche Schneeschuhwanderer hielten Bergrettung in Atem.

Hittisau. Am Mittwoch um 10.30 Uhr unternahm eine sechsköpfige deutsche Gruppe eine Schneeschuhwanderung von Balderschwang zur Burglhütte im Bregenzerwald. Geplant war die Retourroute über die Neuburgalpe nach Sibratsgfäll. Gegen 14.45 Uhr kamen die Schneeschuhwanderer im Bereich Feuerstätterkopf vom Weg ab. Sie irrten im aufgeweichten Schnee umher und gerieten in steiles Waldgelände. Die Gruppe trennte sich. Drei Personen versuchten mögliche Abstiegsrouten zu erkunden. Im sehr steilen Gelände rutschte eine Schneeschuhwandrerin aus und verletzte sich. Das zögerte den Abstieg hinaus und es wurde dunkel. Aufgrund eines Notrufs startete die Bergrettung Hittisau eine Suchaktion.

Die erste dreiköpfige Gruppe konnte um 19.34 Uhr unversehrt aufgefunden und ins Tal gebracht werden. Die Suche nach der Vierergruppe gestaltete sich im Steilgelände schwierig. Die Gruppe konnte gegen 20.43 Uhr aufgefunden werden.  Beteiligte Einsatzkräfte: die Bergrettung Hittisau mit zehn Mann, die Bergrettung Balderschwang mit drei Mann sowie zwei Polizeibeamte.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit machte sich die Bergrettung Hittisau auf die Suche nach den Wanderern. Symbolfoto: Bergrettung Hittisau
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit machte sich die Bergrettung Hittisau auf die Suche nach den Wanderern. Symbolfoto: Bergrettung Hittisau

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