Schneebrett reißt zwei Tourengeher mit sich

Vorarlberg / 26.02.2017 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach dem Lawinenunglück wurde auch der Notarzthubschrauber der Schenk Air zum Einsatz gerufen. Symbolfoto: Vn
Nach dem Lawinenunglück wurde auch der Notarzthubschrauber der Schenk Air zum Einsatz gerufen. Symbolfoto: Vn

Klösterle. Es waren die letzten paar Höhenmeter vor dem Gipfel der westlichen Eisentalerspitze im Gebiet Klösterle, als drei Tourengeher am Samstag kurz vor 15 Uhr ein Schneebrett auslösten. Kurz davor, etwa hundert Meter unterhalb des Gipfels, hatten sie ein Skidepot errichtet.

Teilweise verschüttet

Das Schneebrett, das im felsdurchsetzten Gelände ausbrach, riss zwei der Skitourengeher, einen 34-jährigen Dornbirner und einen 43-jährigen Deutschen, etwa fünfzig Meter weit mit sich. Die beiden Männer wurden von der Lawine  zwar nur teilweise verschüttet, erlitten aber schwere Verletzungen an Armen, Ober- und Unterschenkeln sowie an der Hüfte. Der dritte Skitourengeher der Gruppe kam bei dem Vorfall ohne Blessuren davon.

Alarmiert wurden der Notarzthubschrauber Robin 1 der Schenk Air, mit dem der deutsche Verletzte ins Spital abtransportiert wurde sowie der Vorarlberger Polizeihubschrauber Libelle, der den Dornbirner zum Krankenhaus flog. 

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