Gemeinsame Nacht in der Karateschule

Vorarlberg / 27.02.2017 • 18:49 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Kinder genossen die Nacht in der Karateschule - viel geschlafen wurde wohl nicht.  Foto: verein
Die Kinder genossen die Nacht in der Karateschule – viel geschlafen wurde wohl nicht.  Foto: verein

Sport und Spaß standen im Zentrum der Übernachtung beim Kenpokarate-Klub.

lustenau. (emu) Letztes Wochenende hatten die Mädchen und Burschen des Kenpokarate-Klubs Lustenau das Vergnügen, einmal in ihrer Karateschule zu übernachten und sich bei einer gemeinsamen Nacht in den Räumen der Karateschule einmal besser kennenzulernen und die Kameradschaft untereinander zu vertiefen.

Die Trainer Mike Haselwanter und Klaudia Ausserlechner bemühten sich dabei, für die Kinder ein möglichst vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen. Während es zunächst bei einem lockeren Training sportlich zur Sache ging, folgte nach einer kleinen Pause am Abend der gemütliche und spaßige Teil. So wurden, um wieder zu Kräften zu kommen, zwei ganze Töpfe Würstchen vertilgt. Anschließend „bewaffneten“ die Kinder sich mit Leuchtstäbchen und es wurde im dunklen Gebäude Verstecken gespielt. Um sich doch zumindest ein wenig auf die Sehfähigkeiten verlassen zu können und nicht komplett im Dunkeln zu tappen, schwebten leuchtende Luftballons durch den Raum.

Heimkino als Abschluss

Am späteren Abend wurde dann der Filmprojektor angeworfen und ein Kinderfilm flimmerte über die Leinwand. Zu guter Letzt stand ein gemeinsames Zahnputzprogramm auf dem Plan. Anschließend wurde dann eine ruhige, aber kurze Nacht hinter sich gebracht. Kurz deshalb, weil anstelle des Ausschlafens am Morgen ein gesundes Frühstück bereit stand. Mit einem guten und gesunden Start in den neuen Tag endeten die beiden Halbtage in der Karateschule.

„Ziel war es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich außerhalb des Trainings besser und näher kennenzulernen und sich über ihre Interessen auszutauschen. Beim Training hat man dafür meistens nur wenig Zeit. Uns war zudem wichtig, dass das Handy den Tag und die Nacht über ausgeschaltet war. Das hat wunderbar geklappt“, freut sich Coach Haselwanter schon auf die nächste Karatenacht, die schon geplant ist.