Harder Faschingsvereine setzten Gemeindechef ab

Vorarlberg / 27.02.2017 • 19:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Verköstigung mit Braten und Leberkäse in Hard. Fotos: ajk
Verköstigung mit Braten und Leberkäse in Hard. Fotos: ajk

Hard. (ajk) Auch in Hard haben die Narren endgültig das Zepter an sich gerissen. Den Wirbel um das Bratenstehlen am Gumpigen Donnerstag nutzten Wealloruschar, Mufängar und Schlösslefeagar dazu, Bürgermeister Harald Köhl­meier abzusägen. Das närrische Volk hatte sich vor dem Rathaus mit den überall „geklauten“ Braten gesättigt, als sich die Revolution ankündigte. Zuerst verpassten die Oberwealloruschar Tanja und Andras Rudigier dem Bürgermeister eine Donald Trump-mäßige Perücke. Er solle abtreten, damit die Narren Hard „great again“ machen können. Also, Hard sei „still great“, also nach wie vor großartig, meinte das Gemeindeoberhaupt. Er übergab den Rathausschlüssel dennoch an das Wealloruscharpaar. Andreas Rudigier, zusätzlich zu seinem aktuellen Amt auch Obmann des Baseballvereins Hard Bulls, berichtete von Überlegungen, die Hohentwiel nahe dem Baseballfeld zu vertäuen und zum Klubheim zu machen. Jetzt werde aber der Dorfbach verbreitert und der Dampfer zum Rathausschiff gezogen und dort per Knebelvertrag angebunden. Schließlich mussten Bürgermeister Köhlmeier und Vizebgm. Eva Meier, Gemeinderat Marius Amann und Amtsleiter Martin Vergeiner beweisen, dass sie zu arbeiten verstehen. Das Kiesschaufeln diente als Vorbereitung für einen Jugendplatz bei den Hard Bulls. Die ISOH97 aus Höchst bot den musikalischen Rahmen für das Spektakel.

Ernst Dobler schärft seinen Schmaus mit Senf nach.
Ernst Dobler schärft seinen Schmaus mit Senf nach.
Es wird geschaufelt: Oberwealloruschar Andreas Rudigier, GR Marius Amann, Amtsleiter Martin Vergeiner, Bürgermeister Harald Köhlmeier und Vize Eva Meier.
Es wird geschaufelt: Oberwealloruschar Andreas Rudigier, GR Marius Amann, Amtsleiter Martin Vergeiner, Bürgermeister Harald Köhlmeier und Vize Eva Meier.

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