Statt aufs Gaspedal in die Öffis oder aufs Fahrrad

Vorarlberg / 28.02.2017 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Viele Vorarlberger fahren täglich nur wenige Kilometer. VN/Steurer
Viele Vorarlberger fahren täglich nur wenige Kilometer. VN/Steurer

Kirche und VCÖ mahnen mit heutigem Tag zum „Autofasten“.

Schwarzach. Viele Autofahrten in Vorarlberg sind kurz, macht der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) aufmerksam. Jede zwölfte Autofahrt ist kürzer als ein Kilometer, fast die Hälfte der Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer. Im Schnitt legen die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger immerhin 2,5 Millionen Kilometer pro Tag autofrei zurück – das entspricht der Distanz von 62 Mal um die Erde. Der VCÖ spricht sich für den weiteren Ausbau der Radfahr-Infrastruktur sowie des öffentlichen Verkehrsangebots aus.

Der VCÖ weist auf das von Österreich ratifizierte Klimaabkommen von Paris hin, das den Ausstieg aus Erdöl bis zum Jahr 2050 bedeutet. „Heute ist der Kfz-Verkehr zu 92 Prozent von Erdöl abhängig. Die Energiewende im Verkehr gelingt nur mit einer starken Verlagerung hin zu energieeffizienten Mobilitätsformen wie öffentlicher Verkehr, Radfahren und Gehen“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest.

Während der Fastenzeit rufen die katholische und evangelische Kirche zum „Autofasten“ auf. Ziel ist ein bewussteres Mobilitätsverhalten.

Für viele Strecken, die heute mit dem Auto gefahren werden, gibt es eine umweltfreundliche Möglichkeit, ans Ziel zu kommen.

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