20 Millionen Euro für die Lehrer im Land

Vorarlberg / 14.03.2017 • 19:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Land präsentiert bildungspolitische Schwerpunkte für das Jahr 2017.

Bregenz. Seit 2014 fließen rund 30 Millionen Euro in die Infrastruktur der Vorarlberger Pflichtschulen. Davon trägt das Land rund ein Drittel, der Rest entfällt auf die Gemeinden. „Wir rechnen für heuer wieder mit Ausgaben in dieser Größenordnung“, sagte Landeshauptmann Markus Wallner bei der Präsentation der Bildungsschwerpunkte des Landes für 2017. Eine gute Bildung brauche aber nicht nur eine gute Infrastruktur. „Gut ausgebildete Pädagogen machen den Unterricht aus und sind ausschlaggebend dafür, was am Ende rauskommt“, unterstreicht der Landeshauptmann. So finanziere Vorarlberg im laufenden Jahr 520 Planstellen für Lehrer im Pflichtschulbereich auf eigene Kosten, damit Schwerpunkte gesetzt und besonderen Herausforderungen begegnet werden könne. „Wo der Bund auslässt, handelt das Land“, versichert Wallner, der die dafür anfallenden Kosten mit 20,5 Millionen Euro beziffert. 

Ein weiterer Schwerpunkt bleibt laut Schullandesrätin Bernadette Mennel der Ausbau der ganztägigen Schulformen. In Vorarlberg nehmen aktuell etwa 30 Prozent aller schulpflichtigen Kinder eine ganztägige Betreuungsform in Anspruch. Rund 7950 Schüler besuchen eine schulische Mittags- und Nachmittagsbetreuung, weitere 1300 eine verschränkte Ganztagesklasse. Auch in Sachen Gemeinsame Schule will das Land nicht lockerlassen. „Wir drängen beim Bund weiter auf eine Ermöglichungsklausel“, so Mennel.