FPÖ vermisst Rückendeckung für Tierschutz

Vorarlberg / 20.03.2017 • 19:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN-mip) Vorarlberg sucht einen neuen Tierschutzombudsmann. Wie die VN berichteten, steht Pius Fink für keine weitere Amtszeit zur Verfügung. Er gab „internen Anfeindungen und Ausgrenzungen“ die Schuld. Die FPÖ bedauert den Rückzug. Landtagsabgeordnete Nicole Hosp vermutet: „Offensichtlich ist mangelnde Rückendeckung durch die schwarz-grüne Landesregierung Grund für den Rückzug.“ Pius Fink sei bei den Tierschutzvereinen und in der Landwirtschaft sehr anerkannt.

„Wir Freiheitliche haben mehrfach die nicht korrekte Einbindung des Tierschutzombudsmannes in Tierschutzverfahren kritisiert“, moniert Hosp: „Dass nun interne Anfeindungen mitverantwortlich für den Rückzug sind, zeigt, dass offensichtlich gravierende interne Mängel bestanden haben, welche vom zuständigen Landesrat Schwärzler offenbar geduldet wurden.“

Kein rascher Nachfolger

Der mangelnde Stellenwert des Tierschutzes zeige sich zudem im Umstand, dass die Amtsperiode des Tierschutzombudsmannes am 31. März ausläuft, sich bis 1. April aber kein Nachfolger finden wird: „Wie damit das Ziel, bis 2020 Tierschutzland Nummer eins zu werden, erreicht werden soll, bleibt somit offen“, ist sich Hosp sicher.