Aufbauarbeiten bei Höllbrücke, die Zweite

Vorarlberg / 21.03.2017 • 18:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Inzwischen wurden die Bauarbeiten an der Höllbrücke wieder aufgenommen. Foto: str
Inzwischen wurden die Bauarbeiten an der Höllbrücke wieder aufgenommen. Foto: str

Ampelregelung auf der Silbertalerstraße bleibt bis Mitte Sommer aufrecht.

Silbertal. (str) Aufgrund eines Berechnungsfehlers musste im vergangenen Jahr das Bauprojekt „Höllbrücke“ und somit der Neubau der Verbindung nach Silbertal gestoppt werden. Nach der Neuberechnung bzw. Neudimensionierung waren die Abbrucharbeiten bei der Höllbrücke eigentlich für Mitte Februar angesetzt. Doch die vorherrschenden Minustemperaturen machten sie unmöglich.

Wiederaufbau

Anfang März starteten nun die entsprechenden Arbeiten. Zunächst gilt es, die Höllbrücke zu sichern. „Dazu müssen vier Anker gesetzt werden“, erklärt Gerhard Schnitzer vom Landesstraßenbauamt die Vorgehensweise. Anschließend wird das Tragwerk abgetragen, ehe mit dem Wiederaufbau der Brücke begonnen wird.

So soll die Brücke ab Juli wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin bleibt die bestehende Ampelregelung auf der Silbertalerstraße aufrecht. Sehr zum Verdruss von Bürgermeister Thomas Zudrell, der auch den parallel dazu verlaufenden Radweg im Auge hat. „Dieser ist natürlich bis Juli unpassierbar, aber auch die Ampelregelung sorgt immer wieder für Beschwerden“, so das Gemeindeoberhaupt. Die restlichen Arbeiten, die unter anderem das Abtragen der Behelfsbrücke beinhalten, sollen bis Ende Sommer vonstattengehen. Der fließende Verkehr soll davon aber nicht mehr beeinträchtigt werden.

Schaden gedeckt

Übrigens: Die Schadenssumme durch die Fehlplanung bei der Brücke beläuft sich auf rund 1,4 Millionen Euro und ist von der Versicherung gedeckt. Die Gesamtkosten für die Neuerrichtung der Höllbrücke, die im Auftrag des Landesstraßenbaumamts erfolgt und von Wilhelm+Mayer und Jäger Bau durchgeführt wird, sind mit 2,8 Millionen Euro beziffert.