32.786 Verletzte in Vorarlberg

23.03.2017 • 21:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Freizeitunfälle nehmen laut Kuratorium für Verkehrssicherheit den mit Abstand größten Anteil am heimischen Unfallgeschehen ein. Foto: VN/Steurer
Freizeitunfälle nehmen laut Kuratorium für Verkehrssicherheit den mit Abstand größten Anteil am heimischen Unfallgeschehen ein. Foto: VN/Steurer

Nur leichter Rückgang bei den Unfallzahlen in Österreich im vergangenen Jahr.

Wien, Schwarzach. Die Unfallzahlen in Österreich sind im Vorjahr insgesamt leicht gesunken, Senioren und Kinder sind aber weiterhin besonders gefährdet: 794.648 Menschen verunglückten bei Unfällen so schwer, dass sie ins Spital mussten (32.786 Personen in Vorarlberg). 2015 waren es 801.032. Im Vorjahr zählte man 26.860 Schwerverletzte und 2548 Tote, bilanzierte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

In den vergangenen zehn Jahren sind die Gesamtzahlen um rund neun Prozent gesunken, die Zahl der Toten und Schwerverletzten stagniert aber seit Jahren auf hohem Niveau. Die meisten Unfälle ereigneten sich im Vorjahr in Haushalt und Freizeit bzw. beim Freizeitsport, so die aktuellen Auswertungen der KfV-Unfalldatenbank. Nur 17 Prozent der Fälle sind von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt.

Während in den vergangenen Jahren erfreuliche Rückgänge bei Verkehrsunfällen sowie bei Unfällen in Arbeit und Schule erreicht werden konnten, haben Heim- und Freizeitunfälle den mit Abstand größten Anteil am Unfallgeschehen in Österreich, sagte KfV-Direktor Othmar Thann. „Allein 595.600 Menschen verunfallten letztes Jahr bei Heim-, Freizeit- und Sportunfällen.“

Bei Kinderunfällen (16 Prozent der Verletzten im Jahr 2016) gab es seit 2007 einen Rückgang von 151.400 auf 124.800. Die Anzahl verletzter Personen ab 65 Jahren allerdings stieg deutlich auf 218.300 (2007: 192.400). Außerdem befinden sich fast drei Viertel (73 Prozent) der durch einen Unfall getöteten Personen in dieser Altersgruppe. Knapp 200.000 Unfälle ereigneten sich bei der Sportausübung, wobei Fußball klar auf Platz eins liegt, gefolgt von Ski- und Snowboarden sowie Wandern und Radfahren.

Einen erfreulichen Rückgang gab es bei Verkehrsunfällen.

Othmar Thann, KfV