Volksschule und BMX-Anlage als Ziel

Vorarlberg / 24.03.2017 • 18:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

BMX-Areal als bester Schulstandort fixiert. Ob die Sportler bleiben können, ist offen.

Bludenz. (VN-js) Mit einem einstimmigen Grundsatzbeschluss hatte sich die Bludenzer Stadtvertretung im Dezember des Vorjahres auf den Neubau der Volksschule im Schulsprengel St. Peter festgelegt. Nach einer eingehenden Prüfung der möglichen Schulstandorte kamen die Stadtverantwortlichen nun überein, das Neubauprojekt auf dem Areal nördlich des Bludenzer Friedhofs (siehe Grafik) zu realisieren.

Diesem Grundsatzbeschluss, der mit zwei Gegenstimmen gefällt wurde, ging am Donnerstagabend eine emotional geführte Stadtvertretersitzung voraus, zu der auch zahlreiche Mitglieder, Anhänger und Gönner des BMX-Clubs gekommen waren. Nachdem Vereinsobmann Herbert Dür ein flammendes Plädoyer für seinen Club, der pikanterweise heuer sein 30-jähriges Bestehen feiert, gehalten hatte, wurde im Anschluss angeregt sowohl über den Schulstandort als auch den möglichen Verbleib des Sportvereins auf dem bestehenden Areal debattiert. Während Bernhard Corn seitens der SPÖ darauf drängte, die Entscheidung über den Standort des Schulneubaus noch einmal zu vertagen, entgegnete Bürgermeister Mandi Katzenmayer (VP): „Es macht keinen Sinn, die Entscheidung noch einmal drei Monate hinauszuschieben.“ Schulstadträtin Karin Fritz (OLB) argumentierte ihrerseits: „Fakt ist, dass es sich hierbei um den bestmöglichen Standort für einen Schulneubau handelt.“ Dass die Möglichkeit einer Symbiose von Schulneubau und BMX-Anlage auf dem rund 14.000 m2 großen Grundstück geprüft werden soll, darüber waren sich dann schließlich alle einig. „Ob wir hier einen Stock höher bauen, spielt für mich in diesem Stadtgebiet keine Rolle“, so der Gemeindechef, der bis Mitte April einen Architekten mit der Grobplanung beauftragen will. „Bis zum Sommer wissen wir hoffentlich mehr und können beim Vereinsjubiläum für Klarheit sorgen“, so der Stadtchef.