vorarlberg einst und jetzt. Werdenbergerstraße

Vorarlberg / 27.03.2017 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
1927
1927

Bludenz. (spos) Die Werdenbergerstraße durchquert das Städtle von Osten nach Westen und trug bis zur Eröffnung der Fußgängerzone in den 1970er-Jahren auch die Hauptlast des Autoverkehrs. Sie war seit jeher auch die wichtigste Geschäftsstraße, wovon noch heute die Laubengänge zeugen. Der Name der Straße erinnert an die ehemaligen Stadtherren von Bludenz aus dem Haus der Werdenberger, einer Seitenlinie der Montforter. Nach dem Tod Hugos I. von Montfort erhielt Rudolf I., einer seiner Söhne, den Großraum Bludenz. Unter seinem Sohn Hugo I. von Werdenberg-Heiligenberg wurde die Siedlung wohl in den 1260er-Jahren zur Stadt erhoben. Als einziger Werdenberger residierte Albrecht III. Ende des 14. Jahrhunderts auf der Burg, die zu diesem Zweck wohl auch adaptiert worden war. Da sein einziger Sohn Johann bereits im Kindesalter verstarb, befürchtete er erhebliche Thronstreitigkeiten und entschloss sich bereits 1394, Burg und Stadt Bludenz an die Habsburger zu verkaufen.

2017
2017