Viel Geld für Verbauungen

02.04.2017 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Investitionen von rund 18 Millionen Euro für Schutz gegen Natur­gewalten.

Bregenz. Rund 150 Projekte, darunter 35 Hauptbaustellen mit Investitionen von über 200.000 Euro, umfasst das heurige Arbeitsprogramm der Wildbach- und Lawinenverbauung in Vorarlberg. Zu
den Gesamtinvestitionskosten von 18,1 Millionen Euro leisten der Bund 9,8 Millionen Euro, das Land 3,7 Millionen Euro und die Interessenten, etwa Gemeinden und Private, 4,6 Millionen Euro.

Durch technische und naturnahe Baumaßnahmen werden Häuser, Straßen und Wasserversorgungsanlagen gegen Hochwasser, Lawinen, Steinschlag, Vermurungen oder Rutschungen gesichert. Diese Arbeit zum Schutz des Lebensraumes gilt es fortzusetzen, betont Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler: „Zukünftiger Schwerpunkt ist der Raumbedarf. Entlang der Bäche und Flüsse müssen Randstreifen von intensiven Nutzungen frei gehalten werden, um den Handlungsspielraum für den Hochwasserschutz und auch ökologische Aufwertungen am Gewässer sicherzustellen.“

Fachkompetenz und Erfahrung in der Verbauung von Gebirgsbächen und Lawinenzügen haben dazu geführt, dass die in etwa 90 Prozent der Vorarlberger Gemeinden errichteten Schutzbauten wirken. Deshalb zeigen sich LH Markus Wallner und Landesrat Schwärzler erfreut über die Klarstellung von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, die Wildbach- und Lawinenverbauung und damit die Sicherheit im ländlichen Raum regional verortet zu lassen.