Ein Gewinn für die HAK und für die Wirtschaft

03.04.2017 • 17:04 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Mit der HWI hab ich einerseits eine kaufmännische und gleichzeitig auch eine technische Ausbildung gemacht. So lernte ich beide Sichtweisen kennen, was mir beruflich enorm hilft. Schon während der Ausbildung bekommt man Jobangebote, aber auch der Weg in die Selbstständigkeit steht offen.
              Valmir Bekiri, Absolvent 2014

Mit der HWI hab ich einerseits eine kaufmännische und gleichzeitig auch eine technische Ausbildung gemacht. So lernte ich beide Sichtweisen kennen, was mir beruflich enorm hilft. Schon während der Ausbildung bekommt man Jobangebote, aber auch der Weg in die Selbstständigkeit steht offen.

Valmir Bekiri,
Absolvent 2014

Seit 15 Jahren wird an der HAK Bregenz der Schulzweig „HWI Digital Business“ geführt.

BREGENZ. (VN-hrj) „Die Digitalisierung ist in aller Munde. Ich bin sehr froh, dass weitblickende Menschen vor 15 Jahren den Zweig HWI Digital Business in der HAK Bregenz eingeführt haben“, sagt Manfred Hämmerle, Direktor der Handelsakademie Bregenz.

Die HWI Digital Business steht für eine IT-Ausbildung mit Spezialisierung im kaufmännischen Schulwesen. Neben den in der HAK üblichen Fächern wie etwa Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Englisch und Wirtschaftssprache, wird in der HWI ein besonderer Fokus auf die Entwicklung von Fertigkeiten und Kompetenzen im Bereich digitaler Informationstechnologien und -medien gerichtet.

Inklusive Matura

„Die HWI besticht durch eine in Vorarlberg einzigartige Kombination aus einer Wirtschaftsausbildung mit Vertiefung in den Bereichen Programmierung, Softwareentwicklung, Mediendesign und Netzwerkmanagement“, erklärt Alexander Berzler, der an der HWI die Fächer Internet, Multimedia und Projektmanagement unterrichtet. Zudem werde das Fach Multimedia inklusive Matura angeboten. Die Schüler erlernen dabei praxisorientiert Themen wie Webdesign, Fotografie, Bildbearbeitung und Videoproduktion – vom Drehbuch bis zum finalen Schnitt sowie 3D-Animation und visueller Effekte. Allerdings, stellt Berzler klar, wäre es ohne Sponsoring durch die Wirtschaftskammer und Partner-Unternehmen nicht möglich, auf diese Weise „am Puls der Zeit zu unterrichten“.

Laut Direktor Hämmerle habe sich diese Ausbildungsschiene mittlerweile sehr gut etabliert. Deren Inhalte erhöhen die Chancen der Absolventen am Arbeitsmarkt enorm. Nachdem in den letzten fünf Jahren die Bewerberzahlen angestiegen sind, werden nun seit dem Schuljahr 2015/16 zwei Klassenzüge geführt.

Aber nicht nur die Nachfrage an Ausbildungsplätzen an diesem Schulzweig der HAK steigt, sondern auch das Interesse der Vorarlberger Wirtschaft. „Tagtäglich zeigen die Stellenangebote den Mangel an IT-Arbeitskräften vor allem im Bereich der Programmierung und Softwareentwicklung auf“, informiert die Leiterin der HWI, Verena Fastenbauer. „So bemühen wir uns nicht nur darum, aktuelle Inhalte und Technologien zu unterrichten, sondern auch Lehrkräfte direkt aus der Praxis an die HWI zu binden.“ Egal, ob man im Anschluss ein Studium oder die berufliche Anwendung anstrebe, die Jobchancen der HWI-Absolventen seien einzigartig.

Abgeschlossen wird die Ausbildung an der HWI mit der Diplomarbeit sowie der Teilnahme am DigBiz-Award-Wettbewerb. Bei diesem Wettbewerb, der jedes Jahr in Österreich stattfindet, messen sich die besten Projektteams aller zehn österreichischen HWI-Standorte vor einer hochkarätigen Jury.

Bregenzer im Spitzenfeld

Die HWI der HAK Bregenz war bisher immer im Spitzenfeld zu finden. In den vergangenen fünf Jahren gewann sie dreimal den ersten Platz. Beim 12. DigBiz Award Österreich, der vor zwei Wochen in Mistelbach, Niederösterreich, ausgetragen wurde, konnten die Bregenzer HWI-Schüler mit dem Projekt „Convey“ (die VN berichteten) den Sieg nach Hause holen.

Diese Ausbildungsschiene hat sich mittlerweile sehr gut etabliert.

Dir. Manfred Hämmerle
Im Abschlussjahr hat der Personalleiter von Blum bei einer HWI-Veranstaltung uns Absolventen eingeladen, eine Bewerbung zu schicken. Ich wurde gleich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und bekam kurz darauf ein Jobangebot. Heute bin ich als Programmiererin bei Blum tätig.
              Tamara Agostini, Absolventin 2014

Im Abschlussjahr hat der Personalleiter von Blum bei einer HWI-Veranstaltung uns Absolventen eingeladen, eine Bewerbung zu schicken. Ich wurde gleich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und bekam kurz darauf ein Jobangebot. Heute bin ich als Programmiererin bei Blum tätig.

Tamara Agostini,
Absolventin 2014

Besonders das Fach „Internet und Multimedia“ an der HWI macht es mir möglich, mit reichlich Vorwissen den Studiengang Intermedia an der Fachhochschule in Dornbirn zu besuchen. Nach der Reife- und Diplomprüfung möchte ich mich speziell in diesem Bereich weiterbilden.Natasa Crnogorac, Maturantin 2017

Besonders das Fach „Internet und Multimedia“ an der HWI macht es mir möglich, mit reichlich Vorwissen den Studiengang Intermedia an der Fachhochschule in Dornbirn zu besuchen. Nach der Reife- und Diplomprüfung möchte ich mich speziell in diesem Bereich weiterbilden.

Natasa Crnogorac,
Maturantin 2017

Dank dieser umfangreichen Ausbildung an der HWI konnte ich schon während der Schulzeit in die Arbeitswelt eintauchen – ich arbeite schon jetzt als Softwareentwickler und Mediendesigner bei einem Startup. Den Job nach der Matura bei der Firma Raade habe ich jetzt schon in der Tasche.Johannes Ludescher, Maturant 2017

Dank dieser umfangreichen Ausbildung an der HWI konnte ich schon während der Schulzeit in die Arbeitswelt eintauchen – ich arbeite schon jetzt als Softwareentwickler und Mediendesigner bei einem Startup. Den Job nach der Matura bei der Firma Raade habe ich jetzt schon in der Tasche.

Johannes Ludescher,
Maturant 2017

Neu im HWI-Unterricht ist die Microsoft HoloLens, die interaktive 2D- und 3D-Projektionen ermöglicht. HAK
Neu im HWI-Unterricht ist die Microsoft HoloLens, die interaktive 2D- und 3D-Projektionen ermöglicht. HAK

Info: www.digitalbusiness.at Video: www.youtube.com/user/HAKBregenz