„Hospiz am See“ stellt personelle Weichen

Vorarlberg / 04.04.2017 • 16:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
V. l.: Karl Bitschnau, Angelika Müller und Klaus Gasser.  Caritas
V. l.: Karl Bitschnau, Angelika Müller und Klaus Gasser. Caritas

Zehn-Betten-Station wird zum Jahreswechsel in Betrieb gehen.

bregenz. (VN-mm) Lange hat es mit der Realisierung gedauert. Doch nun füllt sich das Konzept für ein stationäres Hospiz im ehemaligen Sanatorium Mehrerau sukzessive mit Leben. Wie berichtet, wurde Anfang Februar mit den Umbauarbeiten begonnen. Gleichzeitig erfolgten die Ausschreibungen für die ärztliche Leitung sowie die Pflegedienstleitung. Beide Stellen konnten inzwischen besetzt werden. Die ärztliche Leitung übernimmt OA Klaus Gasser, die Pflege koordiniert die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Angelika Müller. Beide sind derzeit noch im Landeskrankenhaus Feldkirch beschäftigt. „Wir freuen uns, dass diese wichtigen Stellen in guten Händen sind“, zeigt sich Caritasdirektor Walter Schmolly mit der Wahl zufrieden.

Wichtige Erweiterung

Klaus Gasser verfügt durch seine Tätigkeit an der Abteilung für Onkologie und Hämatologie über viel Erfahrung mit Palliativpatienten. Die Einrichtung eines stationären Hospizes bezeichnet er als wichtige Erweiterung in der Betreuung von Palliativpatienten und deren Angehörigen. Angelika Müller, Stationsleiterin an der Urologie, arbeitet dort auch in der interprofessionellen Palliativgruppe mit. „Wir legen Wert darauf, den Alltag im Hospiz so normal wie möglich zu gestalten“, kündigt sie an.

Den Betrieb der Einrichtung, die sich „Hospiz am See“ nennt, übernimmt die Caritas. Insgesamt 1,25 Millionen Euro investiert sie in die Zehn-Betten-Station. Die Hospizbewegung wird die Räumlichkeiten anmieten. Die Eröffnung ist für Ende 2017 geplant. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan und können voraussichtlich zum Jahreswechsel starten“, informiert der Leiter von Hospiz Vorarlberg, Karl Bitschnau.