Pro Woche verletzen sich elf Heimwerker

04.04.2017 • 20:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wie die Unfallbilanz zeigt, sind bei Heimwerkern vor allem Finger und Hände gefährdet. Sie sind von der Hälfte der Verletzungen betroffen.
Wie die Unfallbilanz zeigt, sind bei Heimwerkern vor allem Finger und Hände gefährdet. Sie sind von der Hälfte der Verletzungen betroffen.

In Vorarlberg zogen sich im Vorjahr 600 Menschen beim Werken zu Hause Blessuren zu.

Schwarzach. Vor allem Finger und Hände scheinen besonders gefährdet zu sein. Verletzungen an diesen Körperteilen machten im Vorjahr immerhin die Hälfte aller Blessuren aus. Die häufigsten Verletzungsarten sind Knochenbrüche, offene Wunden, Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen. Immer wieder notwendig sind aber auch Amputationen.

Sehr häufig passieren auch Stürze von der Leiter. Deshalb gilt es, die Standfestigkeit der Leiter vor Beginn der Arbeiten zu prüfen und dann nur mit festen Schuhen hi­naufzusteigen.

Ursache für viele Unfälle sind laut dem Vorarlberger Kuratorium für Verkehrssicherheit Unachtsamkeit oder Überforderung. Sobald Müdigkeit oder Unaufmerksamkeit bemerkbar werden, sollte man unbedingt eine Pause machen.

Sicherheitstipps

» Hobbyhandwerker sollten sich an Handwerksprofis orientieren und sich von Profis beraten lassen.

» Sich nicht überfordern – bei anstrengenden Arbeiten öfter Pausen machen.

» Unbequeme Arbeitspositionen vermeiden.

» Immer auf angemessenen Arbeitsschutz achten.

» Schutzbrille, Atemschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe tragen.

» Bestehende Schutzeinrichtungen bei Geräten niemals abmontieren.

» Nie unter Zeitdruck arbeiten.

» Auf qualitativ hochwertiges Werkzeug achten.

» Ringe und anderen Schmuck ablegen, lange Haare zusammenbinden.

Das Rote Kreuz bietet Erste-Hilfe-Kurse in verschiedenem Umfang an. Informationen unter www.roteskreuz.at.