Grund und Boden als Themenschwerpunkt

Vorarlberg / 05.04.2017 • 19:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Raumplanerische Zukunft des Landes bewegt auch im Landtag die Gemüter.

Bregenz. „Wir alle wissen, Boden ist nur begrenzt vorhanden und wird auch in Vorarlberg immer knapper. Und wir möchten Grund und Boden für die nachkommenden Generationen erhalten“, betonte Abgeordnete Sabine Scheffknecht (38, Neos) in der Debatte um Anfragen der Pinken zu den Themen Raumplanung und Wohnen. Vor diesem Hintergrund richtete die Abgeordnete eine Appell an Statthalter Karlheinz Rüdisser (VP) als Ressortzuständigen. Sie sieht nämlich „die Notwendigkeit einer orts- und bezirksübergreifenden Landesraumplanung unter Federführung des Landes“. Nur so, meint Scheffknecht, könne „dem Kirchturmdenken einzelner Bürgermeister Einhalt geboten werden“. Rüdisser konterte, dass interkommunale Pläne in den Regionen des Landes längst vorliegen. Und zur Debatte um eine mögliche Ansiedlung des Dornbirner Bäckermeisters Ölz in Weiler meint er: „Es ist nicht Aufgabe der Landesraumplanung, für einen Unternehmer eine Standortentscheidung zu treffen.“