Bürser Plus an leistbarem Wohnraum

07.04.2017 • 16:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Bis zum Sommer 2019 entstehen im Krüz­bühelweg in Bürs 63 neue Wohnungen.

Bürs. Die Wohnbauselbsthilfe plant, im Krüzbühelweg in Bürs eine Anlage mit 63 Wohnungen zu errichten. Die Wohnungen, die auf einer Grundstücksfläche von knapp 7400 Quadratmetern in drei Gebäuden untergebracht sind, teilen sich zu gleichen Teilen in Eigentums-, Miet-Kauf- sowie Mietwohnungen auf.

Neben einem großzügigen Außenbereich mit 654 Quadratmetern ausgewiesener Kinderspielfläche verfügt die Anlage auch über einen Gemeinschaftsraum. Sämtliche Wohnungen sind dank der vorhandenen Lifte barrierefrei zugänglich. In der gemeinsamen Tiefgarage finden sich ausreichen Abstellplätze für Autos, Motor- und Fahrräder. Im Außenbereich stehen 19 zusätzliche Stellplätze sowie fünf Motorrad- Abstellplätze zur Verfügung. „Zusätzlich zur Rampe erfolgt die Erschließung in die Tiefgarage über einen Nebenabgang, welcher mit einer Treppe samt Fahrradrampe ausgestattet ist“, erläutert Projektleiter Valon Hasani.

Energieeffizienz

Dass in der e5-Gemeinde Bürs großer Wert auf energieeffizientes Bauen gelegt wird, zeigt sich auch bei der Realisierung dieses Projekts. Beheizt werden die Niedrigenergiehäuser der neuen Anlage nämlich mit eine PV-Anlage mit Grundwasserwärmepumpe. Auch eine kontrollierte Be- und Entlüftung wird in den Wohnungen vorhanden sein. „Zudem ist jeder Tiefgaragen-Einstellplatz für die E-Mobilität vorbereitet“, streicht Hasani eine Besonderheit dieser Wohnanlage heraus.

Baustart im Sommer

Die Baueinreichung für das Projekt nach den Plänen von Dorner/Matt Architekten ist bereits erfolgt. Der Spatenstich für das rund 20-monatige Bauprojekt soll bereits diesen Sommer erfolgen. Mit der Fertigstellung wird seitens des sozialen Wohnbauträgers im Sommer 2019 gerechnet. Die Kosten für den Bau, der von Hilti & Jehle als Generalunternehmer durchgeführt wird, belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro.

Bürgermeister Georg Bucher begrüßt das Vorhaben der Wohnbauselbsthilfe. Aktuell haben man zwar 250 gemeinnützige Wohnungen im Ort, die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum sei aber nach wie vor hoch, gibt der Gemeindechef an. „Wir haben in Bürs rund 2200 Arbeitsplätze. Wer hier arbeitet, möchte früher oder später auch hier wohnen“, so Bucher. Er füght hinzu: „Da das Bauland immer rarer wird, findet auch in der Bevölkerung ein Umdenken statt. Der teils massive Widerstand gegen größere Wohnbauten hat in den letzten Jahren stark abgenommen.“

Die Vergabe aller Wohnungen erfolgt über das Wohnungsamt der Gemeinde Bürs. Diese will das Geld für den Grundstücksverkauf in das Straßenprojekt Autobahnanschluss A 14 investieren. Bei diesem hat Bürs einen „Selbstbehalt“ von rund 3 Millionen Euro zu zahlen.