Wenn’s weh tut, dann 1450

07.04.2017 • 16:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Mitarbeiter von „1450“ sind bereit.  Foto: Vn/hofmeister
Die Mitarbeiter von „1450“ sind bereit. Foto: Vn/hofmeister

Neue Gesundheitshotline in Betrieb. Sechs Mitarbeiter kümmern sich um Anrufer.

feldkirch. (VN-mm) Die Feuertaufe ist bestanden. Bereits in den vergangenen Tagen lief die Gesundheitshotline 1450 heiß. Gestern Freitag erfolgte die offizielle Freischaltung. Den Betrieb übernimmt, wie berichtet, die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle. Die sechs Arbeitsplätze sind vollwertig ausgerüstet. Das heißt, auch Notfälle können sofort bearbeitet werden. Sechs Personen mit Gesundheits- und Krankenpflegediplom sowie einer speziellen Zusatzausbildung sind für Fragen zu gesundheitlichen Problemen rund um die Uhr erreichbar. Sie sollen anhand eines qualitätsgesicherten Abfrageprotokolls die Dringlichkeit eines Falls abklären, die entsprechenden Schritte setzen und so die Spitals­ambulanzen entlasten. Als medizinischer Leiter im Hintergrund fungiert René Belz. Der Chirurg und Notfallmediziner aus Deutschland setzte sich gegen zwölf Bewerber durch.

Das Projekt „Wenn‘s weh tut! 1450“ wird nun intensiv beworben. „Die größte Herausforderung besteht darin, die Nummer ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen“, meinte Gesundheitslandesrat Christian Bernhard.