Kräftige Geldspritze für Mobile Hilfsdienste

10.04.2017 • 19:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Land unterstützt die ambulante Betreuung mit 3,4 Millionen Euro.

bregenz. (VN-mm) Seit dem Jahr 2000 sind die Einsatzstunden der Mobilen Hilfsdienste von 235.000 auf rund 600.000 gestiegen. Auch die Zahl der Helferinnen und Helfer sowie der zu betreuenden Personen hat enorm zugenommen. Entsprechend hoch fällt die öffentliche Förderung für die 51 in Vorarlberg aufgebauten Mobilen Hilfsdienste aus.

Unverzichtbare Hilfe

Land und Gemeinden machen aus dem Sozialfonds immerhin 3,4 Millionen Euro locker. „Die Mobilen Hilfsdienste entlasten Angehörige und sind auch insgesamt ein unverzichtbarer Bestandteil in der ambulanten Betreuung“, begründet Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker den Zuschuss. 

Durch die steigende Zahl alter Menschen, Veränderungen in den Familien und eine Zunahme an Single-Haushalten haben die Anforderungen an die Mobilen Hilfsdienste ebenfalls zugenommen. Heute betreuen schon über 2000 Helferinnen und Helfer mehr als 5000 Personen. Dadurch hat sich über die Jahre auch die Situation bei den Mohis verändert. So wurden unterschiedliche Anstellungsverhältnisse ermöglicht, und seit 2016 gibt es die Möglichkeit der Festanstellung. „Das ist ein wichtiger Schritt, um der Abwanderung von ausgebildeten Heimhelferinnen und -helfern zu anderen Institutionen mit Festanstellungen entgegenzuwirken“, erklärt Wiesflecker.