Tobender hält Polizei und Retter in Atem

11.04.2017 • 20:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Polizei musste das Rettungsauto begleiten. Symbolfoto: Pletsch
Polizei musste das Rettungsauto begleiten. Symbolfoto: Pletsch

Verwirrter Bregenzer warf mit Gegenständen nach Sicherheitsbeamten.

Bregenz. (fst) Die Meldung, die um 9.51 Uhr bei der Stadtpolizei erstattet wurde, klang eher harmlos: Ein Nachbar beklagte sich über laute Musik aus der Wohnung von nebenan. Zwei Beamte fuhren zur angegebenen Adresse. Doch an ihr Ohr drang keine Musik, sondern laute Selbstgespräche, die der Mieter mit sich führte.

Auf Sturmläuten und Klopfen wurde den Beamten die Eingangstüre schließlich geöffnet. Der Mann, der vor den Beamten stand, reagierte auf die Uniformen äußerst aggressiv.

Auf Fragen antwortete er mit wirren Sätzen, sodass die Beamten den Amtsarzt baten, sich des Falles anzunehmen. Inzwischen mussten sie sich allerdings in Deckung bringen, denn der Mieter warf mit Gegenständen nach ihnen. Erst mit Hilfe von zwei Beamten der Bundespolizei gelang es, den Tobenden ruhigzustellen. Der Amtsarzt veranlasste die Einlieferung des Verwirrten in das Landeskrankenhaus Rankweil. Die vier Polizisten mussten all ihre Kräfte aufbieten, um den Mann auf der Trage zu fixieren.

Zur Sicherung des Transports mit dem Roten Kreuz begleiteten die Beamten die Sanitäter bis Rankweil, wo sich der Patient abermals mit aller Kraft aufbäumte, von den erfahrenen Pflegern aber beruhigt werden konnte.