„Trauerspiel der Stadt Dornbirn“

14.04.2017 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

SPÖ übt harsche Kritik am Umgang mit Sportvereinen.

Dornbirn. (ha) Zu wenig Trainingsplätze, Mangel an Umkleidekabinen, Verzögerungen beim Bau einer neuen Sporthalle: Die Dornbirner SPÖ ortet enormen Handlungsbedarf der Stadt beim Ausbau verschiedenster Sportstätten und spricht von einem Trauerspiel der Stadt Dornbirn im Umgang mit den Vereinen.

„Eine Reihe von Vereinen ist derzeit mit der Stadt zutiefst unzufrieden, denn bei manchen Projekten kommt es zu jahrelangen Verzögerungen“, ärgert sich SP-Stadtrat Gebhard Greber. Konkret verweist er auf die angekündigte Sport- und Freizeitstrategie, die immer noch nicht vorliege, obwohl sie Voraussetzung für die notwendige Überarbeitung des bestehenden Sportkonzeptes sei.

Besonders dramatisch ist, so Greber, die Situation auf der Birkenwiese: Die Kabinensituation für den FC Dornbirn sei indiskutabel.Nicht viel besser schaut es seiner Meinung nach auf dem Admiraplatz aus, weil sich Fußballer und Baseballverein die Sportstätten teilen müssen. Der rote Stadtpolitiker fordert die Stadt auf, eine einvernehmliche Lösung mit den Beteiligten zu suchen. Als weitere Sofortmaßnahme verlangt er die Installierung einer geeigneten Flutlichtanlage.

Langes Warten

Enttäuschung macht sich derzeit beim Turnsportzentrum Dornbirn und bei Badminton-Spielern breit, weil sie wohl noch länger als erhofft auf eine eigene Halle warten müssen. Die vorgesehene Adaptierung der Messehalle 5 auf der Sportachse des Messequartiers wurde nämlich zugunsten eines Neubaus abgeblasen. Das bedeutet für die Vereine eine Verzögerung um eineinhalb Jahre. Um den Schaden für das Vereinsleben in Grenzen zu halten, fordert Greber die rasche Ausschreibung des Architekturwettbewerbs für die neue Halle.