Auf Schneefahrbahn geschleudert

18.04.2017 • 20:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schneefälle bis ins Rheintal haben am Dienstag für Unfälle und Staus gesorgt.

Schwarzach. Der Winter gab in Vorarlberg in der Nacht auf Dienstag ein kräftiges Lebenszeichen. Am Arlberg fielen nach Angaben der Landeswarnzentrale bis zu 40 Zentimeter Neuschnee, in der südlicher gelegenen Silvretta waren es immer noch zehn bis 20 Zentimeter. In den Nachtstunden sank die Schneefallgrenze bis ins Rheintal, was im Frühverkehr in einzelnen Regionen zu Staus führte.

Wer am Vormittag über den Arlbergpass fuhr, musste auf Tiroler Seite Schneekettenpflicht in Kauf nehmen.Auf der L 198 von der Alpe Rauz bis Lech galt Schneekettenpflicht für Lkw, ebenso über das Bödele oberhalb von Dornbirn. Die Verbindung von Lech nach Warth wurde wegen Lawinengefahr gesperrt.

Auf der A 14 auf Höhe Dornbirn Nord staute sich der Verkehr am Vormittag aufgrund eines hängengebliebenen Pkw mehrere Kilometer.

Pkw abgestürzt

In Dornbirn war am Dienstagvormittag ein 34-jähriger Pkw-Lenker auf der Achrainstraße ins Schleudern geraten, gegen einen Linienbus gestoßen und rund 30 Meter über einen Hang abgestürzt. Der Mann wurde verletzt und musste von Rettung und Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden. In Alberschwende kam kurz nach 5 Uhr eine Pkw-Lenkerin auf der Bucherstraße zwischen Alberschwende und Buch ab und rutschte in einen Graben. Sie wurde leicht verletzt.

In Alberschwende landete ein Pkw im Graben (l.), in Dornbirn stürzte ein Auto in ein Tobel. Bilanz waren zwei Verletzte. Fotos: vol.at/Pletsch, Rauch
In Alberschwende landete ein Pkw im Graben (l.), in Dornbirn stürzte ein Auto in ein Tobel. Bilanz waren zwei Verletzte. Fotos: vol.at/Pletsch, Rauch