Regionaler Genuss an der Bregenzerwälder Käsestraße

Vorarlberg / 18.04.2017 • 17:05 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Ab sofort die Käsestraße erleben und entdecken mit Stallführungen auf Höfen mit anschließender Verkostung, mit Schaukäsen, Wanderführungen, Juppenwerkstatt und kulinarischem Genuss. Fotos:berchtold/käsestrasse
Ab sofort die Käsestraße erleben und entdecken mit Stallführungen auf Höfen mit anschließender Verkostung, mit Schaukäsen, Wanderführungen, Juppenwerkstatt und kulinarischem Genuss. Fotos:berchtold/käsestrasse

„Erleben und entdecken“ lautet das Motto der Regionalinitiative im Bregenzerwald.

Bregenz. An der Käsestraße tun sich Landwirte, Alpen, Senner, Käsemacher, Käsewirte, Gasthäuser, Museen, Bahnen, Tourismusbetriebe, Handel und Handwerk zusammen, um traditionelle Lebenskultur und wertvolle Heimat zu fördern und zu beleben. Heute startet das tolle „Erleben & Entdecken“-Programm der Regionalinitiative „KäseStraße Bregenzerwald“ von Stallführungen mit anschließender Verkostung, Schaukäsen, Natur-Kultur-Genuss-Wanderführungen, Übernachtungen bei KäseWirten, Einkehren in Bregenzerwälder Gasthäusern bis zu einer Fahrt mit dem Wälderbähnle oder einem Besuch in der Juppenwerkstatt. „Die KäseStraße wurde mit Unterstützung von EU-LEADER-Mitteln 1998 als Förderverein für Bregenzerwälder Käsekultur mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu erhalten und zu fördern, die regionalen Kleinstrukturen zu erhalten und die Region Bregenzerwald als Käseregion zu profilieren, gegründet“, informiert Landesrat Erich Schwärzler. Tausende Besucher werden angezogen, der Verein zählt über 160 Mitglieder und viele Partner. „Schwerpunkte für 2017 sind die weitere Umsetzung des Markenorganisationsprozesses und der Vermarktungsauf- und -ausbau im Kernmarkt Deutschland unter der Marke KäseStraße Bregenzerwald“, so Schwärzler.

Gesunde Käsespezialitäten

In den Tal- und Dorfsennereien werden über 40 Käsesorten erzeugt. Dafür wird ausschließlich Milch aus silagefreier Fütterung verarbeitet. Ein weiteres Merkmal der KäseStraße ist die dreistufige Bewirtschaftung, die nur noch an wenigen Orten praktiziert wird. Im Frühjahr und Herbst wird das Vieh auf die Vorsäße in den mittleren Höhen getrieben, im Sommer werden die Hochalpen bewirtschaftet und im Winter ist das Vieh im Tal. Durch die dreistufige Bewirtschaftung bekommen die Tiere ausschließlich frisches Gras von Frühjahr bis Herbst. Der Geschmack des Käses wird durch ortsspezifische Komposition der Kräuter und Gräser beeinflusst. Im Winter wird Heu und Getreideschrot gefüttert. Durch diese Bewirtschaftungsart stellt der Bregenzerwald die größte zusammenhängende silofreie EU-Region dar. Eine weitere Besonderheit ist die fast 100-prozentige Weiterverarbeitung in der Region selbst. Käse, Butter und Rahm werden in den 17 Talsennereien und 90 Alpsennereien des Bregenzerwalds von Hand erzeugt. Die wohl bekannteste Käsesorte von den 40, die es in dieser Region gibt, ist der Alpkäse, der ausschließlich im Sommer auf den Alpen erzeugt wird.

Kulinarische Vielfalt

Die KäseStraße gibt nicht nur Einblicke in die kulinarische Vielfalt, sondern auch in das Leben und die Geschichte der Bregenzerwälder. Es gibt vieles zu „Erleben & Entdecken“ entlang der KäseStraße Bregenzerwald. In den Restaurants, Hotels und Wirtshäusern werden den Gästen traditionelle Käseköstlichkeiten und Gerichte aus Käse aus den verschiedenen Käsespezialitäten der Sennereien offeriert.

Erlebnis für die ganze Familie

Aber nicht nur auf der Speisekarte ist der Bregenzerwälder Käse zu finden, sondern auch in den Hofläden und bei Partnerbetrieben der KäseStraße, wie zum Beispiel ausgewählten Lebensmittelgeschäften, die von den Landwirten direkt beliefert werden.

Informationen

» www.kaesestrasse.at

» www.kaesehaus.com

» www.alpenblick-lingenau.at

» tourismus@hittisau.at