Ein Wohnbau von Haus A bis Haus H

19.04.2017 • 16:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Wohnbauselbsthilfe errichtet in Brunnenfeld ihr erstes Projekt in Bludenz. 67 Wohnungen entstehen.

Bludenz. (VN-js) Heute werden in Bludenz Brunnenfeld die Spaten für das erste Wohnbauprojekt des sozialen Wohnbauträgers in der Alpenstadt gesteckt. Im Laufe der kommenen zwei Jahre sollen dabei nicht weniger als acht Gebäude mit insgesamt 67 Wohneinheiten errichtet werden. Diese teilen sich in 2-, 3-, 3,5- sowie 4-Zimmerwohnungen auf und sind als Miet- bzw. Mietkaufwohnungen erhältlich. „Rund 20 dieser Wohnungen werden zudem von der ARGE Hinteregger-Winsauer, die für die Errichtung der Anlage verantwortlich zeichnet, zum Verkauf angeboten“, sagt Projektleiter Josef Jenny von der Wohnbauselbsthilfe.

10,5 Millionen Euro

Die Freude beim Wohnbauträger über die Realisierung des ersten Bauprojekts in der südlichsten Bezirkshauptstadt des Landes ist groß. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Bludenz. Schön, dass wir hier tätig sein dürfen“, kommentiert Jenny das rund 10,5 Millionen Euro teure Bauvorhaben. Auch seitens der Stadt Bludenz freut man sich über das steigende Angebot an leistbarem Wohnraum. Dazu Bürgermeister Mandi Katzenmayer: „Die Entwicklung dieses Projektes war eine zwei- bis dreijährige sehr kooperative Arbeit mit dem Bauträger. Auf zahlreiche Wünsche der Stadt und letztlich der Brunnenfelder Bevölkerung wurde dabei eingegangen. Statt einem großen Baukörper werden nun  Einzelobjekte errichtet.“

Das Projekt, das nach den Plänen des Wiener Architekturbüros feld72 entsteht, sieht die Verkleidung sämtlicher acht Gebäude mit einer Holzfassade vor. Während in der Tiefgarage für jede der 67 Wohnungen ein Autostellplatz zur Verfügung steht, wurde bei der Planung auch an einen für die Wohnbauselbsthilfe-Projekte typischen Gemeinschaftsraum gedacht. Beheizt werden die Neubau-Objekte mittels Gasheizung. Für die Warmwasseraufbereitung sowie als Heizungsunterstützung steht zudem eine Solaranlage zur Verfügung. „Mit Ausnahme des Hauses G sind alle Häuser bzw. Wohnungen mittels Personenaufzug barrierefrei zugänglich“, sagt Jenny.

Großer Innenhof

Für die Erschließung des neuen Wohnparks, der auf einer Fläche von rund 8500 Quadratmetern entsteht, muss eine eigene Zufahrtsstraße errichtet werden. Im Außenbereich des Wohnparks stehen großzügige Freiraumflächen zur Verfügung. Inmitten der Anlage soll ein großer Hof als Begegnungszone entstehen. „Ein Raum, der für gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt werden kann, war uns ebenso wichtig wie allgemein öffentlich zugängliche Spielflächen“, so Katzenmayer.