Europaforum widmet sich der EU-Krise

19.04.2017 • 19:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Spitzen aus Wirtschaft und Politik stellen in Lech für zwei Tage
Herausforderungen für EU in den Mittelpunkt.

Lech. (VN-tw) „Europa in schwierigen Zeiten. Wie kann die Datenwirtschaft Wachstum und Beschäftigung in Europa ankurbeln?“ So lautet der Titel des Europaforums, das am Donnerstag, 20., und Freitag, 21. April, im Hotel Post in Lech über die Bühne geht. Als Veranstalter für das hochkarätig besetzte Forum fungiert die Gemeinde Lech mit Bürgermeister Ludwig Muxel. Neben EU-Kommissar Günther H. Oettinger, Altkanzler Wolfgang Schüssel oder Altvizekanzler Wilhelm Molterer werden auch zahlreiche Spitzenkräfte der Wirtschaft erwartet.

Vor dem Hintergrund starker populistischer Strömungen in Europa und dem ersten Austritt eines Mitgliedstaates stehe die EU „vor nie dagewesenen Herausforderungen, die die tragenden Säulen der europäischen Integration infrage stellen könnten“, heißt es im Programm. Eine zentrale Frage, die erörtert werden soll, lautet: „Wie setzen wir die EU-Haushaltsmittel am wirksamsten ein, um digitale Innovationen zu fördern, Wachstum und Beschäftigung in Europa anzukurbeln und gleichzeitig die dringendsten Probleme wie die Migrantenströme und den Schutz der EU-Grenzen anzugehen?“ Darüber hinaus sollen Überlegungen angestellt werden, wie eine solide europäische Politik die Digitalisierung der Wirtschaft sowohl in Europa als auch anderswo vorantreiben kann.