Der große Tunnel ist zu

24.04.2017 • 20:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Sanierungsarbeiten im Arlbergtunnel starten in Endphase. Asfinag
Sanierungsarbeiten im Arlbergtunnel starten in Endphase. Asfinag

Arlbergtunnel-Sperre dauert bis zum 2. Oktober 2017. Die Asfinag hat Tipps parat.

schwarzach. Wie geplant hat die Asfinag heute am Montagmorgen um 5 Uhr den Arlbergtunnel für den gesamten Verkehr gesperrt. Mit der zweiten Vollsperre geht es nun in die Endphase der Sanierungen und des Sicherheitsausbaus. Das bedeutet: Ab heute muss regional über den Arlbergpass oder großräumig über Deutschland oder die Schweiz ausgewichen werden. Für Lkw gelten Einschränkungen für die Nutzung des Arlbergpasses.

Die Asfinag hat zusammen mit Ländern, Behörden, Polizei und Wirtschaftskammern ein Umleitungskonzept aktiviert, das sich bereits 2015 bewährt hat. Die Eckdaten: Mehrere Ausweichrouten – wie etwa großräumig über Rosenheim–München (Deutschland) oder Gotthard und San Bernadino (Schweiz) stehen zur Verfügung. Größtes Augenmerk liegt jedoch auf der Arlbergpassstrecke als regionale Umleitung.

Höchste Konzentration

Obwohl bereits 2015 bei der ersten Vollsperre Pannenbuchten errichtet und Straßen verbreitert wurden, verlangt eine Fahrt über den Arlbergpass vor allem eines: höchste Konzentration. Besonders am Wochenende kann es zu Verzögerungen aufgrund der Verkehrsüberlastung kommen. Unter der Woche ist auch mit zusätzlichem Lkw-Verkehr über den Pass zu rechnen. Lkw dürfen den Pass nützen, sofern sie die Ausnahmeregelungen für das Fahrverbot erfüllen. Da Überholmöglichkeiten Mangelware sind, gilt es, Geduld zu bewahren und auf Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand zu achten.

Diese zweite Vollsperre des Arlbergtunnels läutet den Endspurt der Arbeiten ein. Am 2. Oktober werden die Ampeln wieder auf Grün gehen. Hier ein paar wichtige Tipps für die Fahrt während der Sperre:

» Am besten gleich vor Fahrtantritt auf www.asfinag.at/arlbergtunnel über die Ausnahmeregelungen, Fahrverbote und Ausweichrouten informieren. Lkw-Fahrer finden dort auch die genaue Auflistung der Kernzonen-Regelungen der zuständigen Behörden vor.

» Die Behörden und die Asfinag empfehlen: Wenn es möglich ist, in der Zeit der Totalsperre eine der großräumigen Umleitungen wählen.

» Geduld haben und mehr Zeit einplanen, wenn es trotzdem über den Arlbergpass als regionale Ausweichroute gehen soll.