Knapp 400 Einsätze für Gallus 1 im Winter

24.04.2017 • 20:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Rettungsflüge werden von einem der modernsten Hubschrauberstützpunkte im alpinen Raum aus geflogen. Foto: Wucher
Die Rettungsflüge werden von einem der modernsten Hubschrauberstützpunkte im alpinen Raum aus geflogen. Foto: Wucher

Mit Abschluss der Wintersaison beendet auch der in Zürs stationierte Notarzthubschrauber Gallus 1 seinen Dienst.

Zürs. Exakt 393 Mal wurde Gallus 1 diesen Winter zu Einsätzen gerufen – eine Steigerung um 25 Prozent gegenüber der Vorsaison, so Artur Köb, Flugrettungsreferent der Bergrettung Vorarlberg. Neben klassischen Rettungsmissionen auf Skipisten mussten 49 Personen im freien Skiraum oder aus alpinem Gelände geborgen werden. 48 Wintersportler konnten nur mittels Seilbergung gerettet werden. Bei vier Lawineneinsätzen wurden sieben Personen verschüttet. Ein Skitourist konnte unverletzt aus den Schneemassen geborgen werden. Zwei Tourengeher wurden mittels Kameradenrettung aus der Lawine ausgegraben und schwer verletzt ins Spital geflogen. Leider konnte eine Person nur noch tot geborgen werden.

Gallus 1 ist in der Wintersaison von Anfang Dezember bis Ende April am Stützpunkt in Zürs stationiert, der als Alpinstützpunkt betrieben wird. Die Bergrettung Vorarlberg organisiert den Rettungsbetrieb und stellt Notärzte und Flugretter.