Sanierung für Wasserkraft

26.04.2017 • 16:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Staubecken Latschau wird ab Mai saniert. Foto: VN/ral
Das Staubecken Latschau wird ab Mai saniert. Foto: VN/ral

Illwerke-Staubecken Latschau I steht Generalsanierung bevor;
16 Mill. Gesamtkosten.

Tschagguns. (VN-ral) Anfang Mai steht bei den Illwerken die Generalsanierung des über 70 Jahre alten Staubeckens Latschau I an. Ehe die notwendigen Arbeiten allerdings starten, gilt es rund 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser über die Kraftwerke abzuarbeiten und bis zu 23.000 Kubikmeter Materialablagerungen zu entnehmen. Anschließend beginnt die Beckensanierung mit den dazugehörigen Betonbauwerken und Stahlwasserbauteilen. Auch die Dichtung und Drainagen werden erneuert.

Die Entleerung des Beckens nutzen die Illwerke zudem für weitere Baumaßnahmen, wie etwa den Einbau einer neuen Schützenführung im Einlaufturm zum Rodundwerk I in Vandans. Beim Becken selbst stehen die Sanierung eines offenen Kanals sowie die Böschungsdichtung auf dem Programm. Ebenfalls werden Arbeiten an den Betonbauwerken in den Rodunder Becken I und II vorgenommen sowie die Seile der rund zehn Kilometer langen 110-kV-Leitung zwischen Rodund und der Umspannanlage in Bürs ausgetauscht und somit erneuert.

16-Millionen-Euro-Projekt

Rund 16 Millionen Euro wurden für das Bauvorhaben veranschlagt; die Sanierungsarbeiten sollen voraussichtlich bis September andauern. In dieser Zeit können die Freizeiteinrichtungen wie Waldseilpark, Flying-Fox sowie Alpine-Coaster-Golm uneingeschränkt benutzt werden.