Den Gesundheitszustand der Bevölkerung verbessern

28.04.2017 • 16:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Primar a. D. Hans Concin.  Foto: VLK
Primar a. D. Hans Concin. Foto: VLK

Vorarlberg baut auf moderne medizinische Vorsorgeforschung.

Lingenau. (VN-jun) 40.000 Vorarlberger leiden an Diabetes Typ 2, wobei oft Übergewicht der Grund für die Massenerkrankung ist. Krebsdiagnosen sind hingegen rückläufig. Das geht aus der aks Gesundheitsdatenbank hervor, in die etwa 700.000 Vorsorgeuntersuchungen von rund 180.000 Menschen eingeflossen sind. „Die Beteiligung ist hoch“, sagt Primar a. D. Hans Concin, Präsident des aks. Die Daten dienen als wissenschaftliche Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen.

Das Land Vorarlberg unterstützt die wissenschaftliche Tätigkeit des aks jährlich mit rund 180.000 Euro. Schließlich genießt Vorarlberg mit den Vorsorgeprogrammen schon seit über 40 Jahren den Ruf eines gesundheitspolitischen Pioniers in diesem Bereich. „Die konsequente Sammlung und Auswertung der Gesundheitsdaten ermöglicht belegbare Aussagen zum Ist-Zustand und in der Folge wirksame gesundheitspolitische Maßnahmen“, sagte Gesundheitslandesrat Christian Bernhard bei einer Pressekonferenz zum Auftakt des zweiten Lingenauer Gesundheitsforums am Freitag.

Der aks will nun die Erkentnisse aus der Forschung auf die kommunale Ebene bringen, um den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu verbessern. Klaren Handlungsbedarf sieht Bernhard beim Faktor Übergewicht.