Partizipation wurde zum Thema an der FH

Vorarlberg / 01.06.2017 • 18:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Diskussionen und Austausch über Teilhabe gehörten zur langen Nacht.
Diskussionen und Austausch über Teilhabe gehörten zur langen Nacht.

Lange Nacht der Partizipation stellt zahlreiche Teilhabe-Projekte vor.

Dornbirn. Mehr als 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen kürzlich zur „Langen Nacht der Partizipation“ in die Fachhochschule Vorarlberg. Mehr als 27 Beteiligungsprojekte aus unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, Kinder und Jugend, Generationen u.v.m. wurden präsentiert. Die Dornbirner Initiative „jugendornbirn“ versteht sich hier als Impulsgeber. 

Der „Österreicher des Jahres 2013“, Martin Hollinetz aus Oberösterreich, der mit seinen „offenen Technologielaboren (kurz Otelo)“ in Oberösterreich große Erfolge feiert, hob in seinem Impulsreferat die Bedeutung des Inspirierens, Begeisterns, Teilens und Ermöglichens hervor. „Die Gemeinde stellt uns kostenlos Räume zur Verfügung, die von den Menschen aktiv ohne große Vorgaben genutzt werden. Es gibt lediglich eine gemeinsame OteloCharta, an die man sich zu halten hat.“

Bei aller Bedeutung der Digitalisierung und des Web 2.0 ist es ganz wichtig, Menschen zusammenzubringen und ihre Erfahrungen und Erlebnisse in den Beteiligungsprojekten auszutauschen. So entstehen wertvolle Dialoge und Ermutigung für alle Beteiligten. „Der Spirit der Veranstaltung wirkt weit über den Abend selber hinaus“, so Jugendkoordinator Elmar Luger.

Aktive Einbindung PTS

Bereits im Vorfeld haben Schüler und Schülerinnen der Polytechnischen Schule unter der Leitung von Franz Romagna Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Landeshauptmann Markus Wallner und die Rektorin der Fachhochschule, Tanja Eiselen, zum Thema Partizipation interviewt. Dieser Film wurde exklusiv für die Teilnehmer der Veranstaltung vorgeführt. Die lange Nacht der Partizipation wurde wie bereits 2015 in Kooperation der FH Vorarlberg, Zukunftsbüro, Polytechnische Schule, „JugenDornbirn“ und Stadt Dornbirn durchgeführt.

Zu den vorgestellten Projekten gehörte beispielsweise die Initiative „Welcome.Zu.Flucht“ der offenen Jugendarbeit Dornbirn. Dabei werden Begegnungsräume für Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung geschaffen, mit dem Ziel, gegenseitige Vorurteile abzubauen. Mit dem jährlich stattfindenden Klassensprechertreffen  und der Schülerfachtagung „Generationen miteinander“ schafft „JugenDornbirn“ eine kontinuierliche Struktur in der Jugendbeteiligung.

Viele Helfer machten die lange Nacht der Partizipation zu einem Ort des Austauschs von Ideen.  Fotos: Stadt
Viele Helfer machten die lange Nacht der Partizipation zu einem Ort des Austauschs von Ideen.  Fotos: Stadt